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"Wir hatten viele Verletzte – bei Standards sind wir jetzt besser": Rexhaj sieht Aufwärtstrend bei St. Stefan NextGen

St. Stefan NextGen

In der 2. Klasse D steckt St. Stefan NextGen mit 10 Punkten auf Rang 13 in einer zähen Saison. Trainer Milazim Rexhaj blickt dennoch nicht nur kritisch zurück. Er spricht von einer Verletzungsflut – vor allem in der Offensive –, sieht zuletzt aber einen kleinen Aufwärtstrend und stärkere Standards. Die Stimmung beschreibt er als „ganz gut“. Im Kader gibt es aktuell nur ein Fragezeichen: Michael Karnouschek könnte zu St. Margarethen wechseln, der Rest soll bleiben.

Zwei Spieler in weißen und roten Dressen im Zweikampf um den Ball

Foto von Emma Benedict auf Unsplash

Viele Ausfälle, späte Fortschritte

Die bisherige Saison hat St. Stefan NextGen zugesetzt – das macht Rexhaj gleich zu Beginn klar. „Die Saison ist nicht so verlaufen, wie wir geplant haben, wir hatten sehr viele Verletzte, besonders im Offensivbereich“, sagt der Trainer. Das erklärt, warum sein Team über weite Strecken kämpfen musste und sich vorne oft schwer tat. Gleichzeitig betont er, dass zum Schluss Besserung zu sehen war: „Wir sind zuletzt besser ins Spiel gekommen.“ Besonders bei ruhenden Bällen erkennt er eine Entwicklung: „Unsere Standards sind viel besser.“ Dieser Punkt ist für ihn wichtig, weil Standards Sicherheit geben, Wege zu Chancen eröffnen und einer jungen Mannschaft Struktur verleihen können – gerade dann, wenn aus dem Spiel heraus nicht alles klappt.

Gute Stimmung – trotz harter Tabelle

Ein Blick auf die Tabelle ist ernüchternd: Rang 13 und 10 Zähler bedeuten, dass St. Stefan NextGen eine lange Durststrecke hinter sich hat. Umso bemerkenswerter klingt die Lageeinschätzung des Coaches. „Die Stimmung ist ganz, ganz gut“, sagt Rexhaj und unterstreicht damit, dass die Kabine trotz Rückschlägen nicht auseinandergefallen ist. Solche Sätze fallen nicht leicht, wenn Ergebnisse fehlen. Genau deshalb sind sie wertvoll: Sie zeigen, dass die Mannschaft im Alltag funktioniert, dass das Miteinander passt und Trainingsinhalte angenommen werden. Wenn der Trainer gleichzeitig über verbesserte Standards spricht, lässt sich daraus lesen, dass die Gruppe an konkreten Themen arbeitet und Fortschritte wahrnimmt. Das schafft Vertrauen – und ist oft die Voraussetzung, um enge Spiele wieder auf die eigene Seite zu ziehen.

Personalfrage, Verletzungen und der Blick nach vorne

Rexhaj ließ auch beim Kader kaum Raum für Spekulationen. „Ein Spieler ist ein Fragezeichen. Vielleicht geht Michael Karnouschek zu St. Margarethen. Der Rest bleibt“, erklärt der Coach. Mehr Bewegung ist aktuell nicht zu erwarten – ein Zeichen von Stabilität in einer schwierigen Saison. Auf die Verletzten angesprochen, bestätigt er das Thema, ohne Namen zu nennen. Das Ziel ist damit vorgezeichnet: Die kleinen Fortschritte festigen, die zuletzt besseren Standards weiter nutzen und Schritt für Schritt jene Durchschlagskraft zurückholen, die durch die vielen Ausfälle verloren ging. Die Ausgangslage in der 2. Klasse D ist klar, aber die Botschaft ebenso: Die Stimmung trägt, der Kader bleibt weitgehend zusammen.