Spielberichte

„Wir wagen einen Neustart“: Samwald ordnet SV Maria Rojachs Platz vier ein

SV Maria Rojach

In der 2. Klasse D blickt der SV Maria Rojach nach einem soliden vierten Platz (48 Punkte) auf eine ruhige, aber wegweisende Phase. Trainer Martin Samwald spricht von einem Neustart, der im Verein und im Kader spürbar ist. Fünf fixe Abgänge stehen bereits fest, drei Neuzugänge sind unter Dach und Fach. Dazu sollen die zuletzt verletzten Spieler bis zum Trainingsauftakt am 29.08. wieder voll mitziehen können – die Basis, um den Sommer strukturiert anzugehen.

Blauer Fußball und blauer Fußballschuh

Foto von Janosch Diggelmann auf Unsplash

Rückblick mit klaren Worten: „Grundsätzlich kann man zufrieden sein“

Martin Samwald blickt ohne große Ausschläge auf die abgelaufene Saison zurück. „Im Prinzip kann man zufrieden sein mit der Saison“, sagt der Trainer, und er begründet das nüchtern. „Schlussendlich war es der vierte Platz.“ Dass es in der Endabrechnung nicht noch weiter nach vorne ging, erklärt er ehrlich: „Nach vorne haben wir die Qualität nicht gehabt, dass wir ganz vorne mitmischen.“ Der Tenor ist dabei nicht kritisch, sondern realistisch. „Grundsätzlich muss man zufrieden sein“, hält Samwald fest. Platz vier und 48 Zähler geben ihm recht – ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lässt, ohne etwas schönzureden. Genau diese Mischung aus Zufriedenheit und Klarheit prägt seinen Rückblick.

Ruhige Stimmung, klarer Plan: „Wir wagen einen Neustart“

Im Hier und Jetzt beschreibt Samwald ein bewusst geordnetes Umfeld. „Die Stimmung ist zurzeit sehr ruhig. Wir wagen einen Neustart“, sagt er und meint damit keinen Schnellschuss, sondern einen geplanten Umbau. „Es gibt Veränderungen im Verein, im Vorstand und auch im Spielersektor, und wir blicken mit Vorfreude auf die kommende Saison.“ Sportlich ist der Kurs ebenso definiert wie bodenständig. „Wir haben fünf fixe Abgänge“, so Samwald. Gleichzeitig werde der Kader gezielt ergänzt: „Bei den Zugängen sind wir noch am Schauen. Zurzeit haben wir drei fixe Neuverpflichtungen.“ Der Trainer legt Wert darauf, die Entscheidungen sauber zu treffen. Es geht um Passgenauigkeit, nicht um Schlagzeilen – ein Ansatz, der in Rojach gerade gut ankommt.

Personalpuzzle und Trainingsauftakt: Verletzte vor Rückkehr, Staff bleibt

Zum Saisonende hatte der SVR mit Ausfällen zu kämpfen, doch auch hier überwiegt der Optimismus. „Im Saisonendspurt hatten wir drei, vier schwer verletzte Spieler. Die sollten aber zum Trainingsauftakt am 29.08. wieder voll genesen sein“, erklärt Samwald. Das ist ein wichtiger Baustein, denn der Trainer will mit einem möglichst kompletten Kader in die Vorbereitung gehen. Am Spielfeldrand bleibt Kontinuität ein Wert. „Das Betreuerteam bleibt dasselbe“, sagt er, und auch der erwähnte Vorstandswechsel wird bewusst klein gehalten: „Es gab nur einen Wechsel im Vorstand, aber das ist nicht erwähnenswert.“ Trotz der späten Personalsorgen habe die Mannschaft zusammengehalten. „Der Teamspirit war gut. Wir wollten die Saison einfach vernünftig zu Ende spielen – jetzt starten wir mit neuer Energie und Elan.“

Maßstab von außen: „Spielerisch und körperlich top eingestellt“

Wenn Samwald auf andere Mannschaften blickt, nennt er einen Gegner,den SV Viktring ,der Eindruck hinterlassen hat. „Am meisten beeindruckt hat mich eine spielerisch und körperlich top eingestellte Mannschaft“, sagt er. Was er daran schätzt, ist nicht nur die Wucht, sondern die Ausgewogenheit. „Aus meiner Sicht hätte sie den Aufstieg mehr als verdient gehabt, aber im Fußball spielt natürlich Glück auch eine wichtige Rolle.“ Diese Einordnung zeigt, wo der Trainer die Messlatte anlegt: konsequent, robust und mit einem klaren Plan. Für Rojach bedeutet das kein blindes Kopieren, sondern ein Orientierungspunkt. Die Mischung aus Rückkehrern, gezielten Neuzugängen und ruhiger Aufbauarbeit soll genau in diese Richtung führen.