In der 2. Klasse D hat SAK Amateure gegen FC Mondi Frantschach mit 1:4 verloren. Aus Sicht von Trainer Martin Mayerhofer lag der Grund dafür vor allem in der Anfangsphase. Frantschach startete druckvoll, verwertete die ersten Chancen und führte schon nach 22 Minuten mit 3:0. Genau dieses frühe Polster bezeichnete Mayerhofer später als den Moment, der dem Spiel seine Richtung gab.

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Frantschach hat diesem Auswärtsspiel vom Start weg seinen Stempel aufgedrückt, ohne dass man dafür große Worte suchen musste. Bereits in der 10. Minute brachte Patrick Oliver Weissegger die Gäste in Führung, neun Minuten später legte Elton Halili das 0:2 nach, und in der 22. Minute erhöhte Jakob Grassler schon auf 0:3. Mayerhofer fasste diese Phase klar zusammen: "Wir sind gut in die Partie gestartet und haben die Chancen gleich nutzen können." Genau das war der Unterschied in der ersten halben Stunde. Während der SAK früh ins Hintertreffen geriet, war Frantschach sofort da und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Mayerhofer hatte zudem den Eindruck, dass die Gastgeber zunächst überrascht waren. "SAK war sichtlich ein wenig überrascht, dass wir trotz unseres dezimierten Kaders noch richtig drücken können", sagte er. Mit dem 3:0 ging es schließlich auch in die Pause.
Dass die Heimelf nach dem Seitenwechsel noch einmal versuchen würde, das Spiel zu drehen, war für Mayerhofer keine Überraschung. "Es war zu erwarten, dass SAK sofort angreift und versucht, das Spiel noch einmal zu drehen", erklärte der Trainer. Genau so kam es auch. In der 52. Minute verkürzte Maks Misvelj auf 1:3, und in dieser Phase sah Mayerhofer die ersten zehn bis fünfzehn Minuten nach der Pause durchaus kritisch für seine Mannschaft. Der SAK kam besser ins Spiel, und das frühe Tor brachte aus Sicht der Gastgeber noch einmal Hoffnung. Entscheidend war dann aber, dass Frantschach nicht auseinanderfiel, sondern wieder Ordnung in sein Spiel bekam. Mayerhofer sagte dazu: "Dann sind wir noch einmal richtig zurückgekommen, munter geworden, haben gut verschoben." Den Endstand stellte schließlich ein Eigentor von Godslove Ofoegbu in der 79. Minute her. Spätestens mit dem 1:4 war die Partie entschieden.
Wenn Mayerhofer einen einzelnen Moment herausheben sollte, musste er nicht lange überlegen. "Das 3:0 war der wichtigste Moment", sagte er. Dahinter steckt mehr als nur der Blick auf den Zwischenstand. Frantschach hatte sich in dieser Phase nicht nur ein beruhigendes Polster erspielt, sondern vor allem die seltene Gelegenheit genutzt, früh fast alles richtig zu machen. Mayerhofer sprach ausdrücklich davon, dass diesmal "die Chancenauswertung gut gepasst hat". Gerade das war aus seiner Sicht der Schlüssel, weil seine Mannschaft personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. "Ich habe heute selbst spielen müssen, weil wir von der Anzahl der Spieler leider so dezimiert waren", erklärte er. Umso höher ist dieses 4:1 aus Sicht der Gäste einzuordnen.
Unterm Strich steht für Frantschach ein Auswärtssieg, der vor allem wegen der frühen Klarheit Gewicht hat. Die Gäste haben das Spiel nicht erst spät an sich gezogen, sondern schon vor der Pause in die richtige Richtung gebracht. Dass der SAK nach dem Seitenwechsel kurz besser hineinkam, änderte am Gesamtbild nichts mehr entscheidend. Frantschach ließ sich vom 1:3 nicht aus der Ruhe bringen und stellte den Abstand wieder her. Damit nimmt die Mannschaft drei Punkte mit und bleibt in der Tabelle Zweiter mit 31 Zählern. Für die SAK Amateure bleibt nach dem 1:4 die Erkenntnis, dass der Fehlstart an diesem Nachmittag zu schwer wog. Für Mayerhofer war genau das der Kern der Partie: guter Beginn, gute Chancenverwertung und ein 3:0, das dem Spiel früh die Richtung gegeben hat.