Eine Partie auf Augenhöhe durften die Zuschauer heute in der 2. Klasse E am Wallersberg erwarten, wo die Hausherren aus St. Peter auf die Preitenegger trafen. Beide Mannschaften brillierten zuletzt mit formstarken Leistungen und bekanntlich ging mit St. Peter ein Team der Stunde ins Rennen, die auch hier wieder für einen Heimsieg gut genug waren. Aber nach 90 Minuten entschied ein einziges Tor und die Gäste siegten dank eines Treffers von Kapitän Bernhard Grässl mit 1:0. Vierter Sieg in Folge (ohne jenen in Leonhard) von der Elf aus der Alpenarena, die nun die Wallersberger überholen konnten. (Jetzt Trainingslager buchen)
In der ersten Halbzeit konnte man schon erkennen, dass hier zwei Mannschaften am Werke waren, die sich durchaus neutralisieren konnten. Beiderseits wollte man aus einer gesicherten Abwehrreihe agieren und vorne möglichst effektiv die Chancen zu nützen. Doch wie schon erwähnt, blieben die Defensivkünstler unangetastet. Die Gäste wurden nach einem Freistoß in der 30. einmal gefährlich und auch die Hausherren kamen ebenfalls zu einer Torchance. Beiderseits wurde aber vergeben und so war die logische Folge ein 0:0, da man spielerisch nicht weiter in der Lage war für einen Glanz zu sorgen.
Die zweite Hälfte begann eigentlich gleich. Preitenegg versuchte weiterhin das Spiel zu dominieren und der schnelle Führungstreffer durch Kapitän Bernhard Grässl, der nach einer Flanke unter Mithilfe vom gegnerischen Keeper nur mehr ins leere Tor schieben musste, spielte den Gästen natürlich in die Karten. Preitenegg hatte sogar das 2:0 am Fuß, doch ausgerechnet Goalgetter Klaus Marath scheiterte per Strafstoß am Keeper.
Im Finish wurde es noch einmal hektisch und spannend. Die Gäste kamen durch eine Gelb-Rote Karte (Andreas Mohl) zu einer nummerischen Unterlegenheit und aufgrund dessen dreimal in Bedrängnis, doch Keeper Werner Vallant behielt hier die Nerven, parierte glänzend und war somit ein Hauptgarant für den knappen 1:0-Sieg.
Daniel Münzer, Trainer Preitenegg: "Die Gastgeber versuchten zuhause ihr Spiel durchzuziehen, aber wir konnten früh attackieren und somit sind sie nie richtig ins Spiel gekommen, demnach konnten wir auch die Qualität unterbinden. Wir sind im Laufe der Zeit stärker geworden, hätten den Sack schon zumachen können und so wurde es im Finish noch einmal spannend."