Für Sportunion Matrei in Osttirol ordnete Christoph Bernsteiner das 1:1 gegen ASCO ATSV Wolfsberg in der Kärntner Liga als kampfbetontes Duell unter heftigem Wind ein. Er sprach von zwei klar unterschiedlichen Halbzeiten und hob die Bedeutung des Remis gegen den Spitzenreiter hervor: „Ein Unentschieden gegen den Tabellenführer ist stark.“ Insgesamt sah er eine sehr ordentliche Vorstellung seiner Mannschaft in einer weitgehend ausgeglichenen Partie mit wechselnden Druckphasen.

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Bernsteiner beschrieb den Einfluss des Wetters deutlich: „Durch den starken Wind war unser Spielsystem schwer umzusetzen. Es waren zwei verschiedene Halbzeiten.“ Beim Ballbesitz erkannte er keinen klaren Vorteil: „Es war eher ausgeglichen.“ Auch das Chancenbild kippte im Verlauf: „In der 1. Halbzeit hatte der Gegner ein leichtes Chancenplus, in der 2. Halbzeit wir.“
Auch ruhende Bälle prägten das Geschehen: „Mit Rückenwind sind Standards brandgefährlich, gegen den Wind weniger.“ Zu kontroversen Szenen meinte er: „In der 1. Halbzeit hätte der Schiedsrichter aus unserer Sicht einen Elfmeter für uns pfeifen müssen; hat er nicht. Die zwei roten Karten kann man geben, muss man nicht – er hat entschieden.“ Sportlich brachte Enrico Schubert Matrei in der 50. Minute mit 1:0 in Führung, Andraz Paradiz glich in der 84. Minute zum 1:1 aus. Rot sahen Manuel Hanser (74.) und Bastian Rupp (92.).
Die Gesamtbewertung blieb positiv: „Es war ein kampfbetontes Spiel, durch den Wind sehr schwierig, aber die Leistung war in Ordnung.“ Für das nächste Heimspiel formulierte Bernsteiner Zuversicht und einen klaren Anspruch: „Jetzt haben wir wieder ein Heimspiel. Zu Hause sind wir ungeschlagen – das wird sicher spannend.“