Spielberichte

SC St. Veit, Trainer Arno Paul Kozelsky: „Ziemlich ausgeglichen“ – Trappitsch-Doppelpack beim 2:4 in Klagenfurt

SV Donau Klagenfurt
SC St. Veit

Für SC St. Veit-Trainer Arno Paul Kozelsky war die Partie bei SV Donau Klagenfurt vor allem ein Wechselspiel von Phasen und Momenten – ohne große Glanzpunkte, aber mit reichlich Spannung. Sein Team ging zunächst mit 1:0 in Führung (Torschütze: Maximilian Trappitsch), lag noch vor der Pause 1:2 zurück (Torschützen: Melvin Osmic, Damjan Jovanovic), kam nach der Umstellung der Spielidee im zweiten Durchgang zum 2:2 (Torschütze: Maximilian Trappitsch) und kassierte spät das 2:3 nach einer Standardsituation (Torschütze: Damjan Jovanovic); der letzte Treffer zum 2:4 (Torschütze: Andreas Tatschl) war für ihn „nur mehr Ergebniskosmetik“. In der Kärntner Liga fällt sein Fazit nüchtern und klar aus: „Im Großen und Ganzen würde ich sagen, ein ziemlich ausgeglichenes Spiel.“

Spieler in grünem Trikot führt den Ball

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Ausgeglichenes Hin und Her

„Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften nicht spielerisch groß geglänzt haben“, bilanziert Kozelsky. Seine Elf führte in der ersten Halbzeit mit 1:0 (Torschütze: Maximilian Trappitsch), geriet „durch zwei relativ einfache Gegentore“ mit 1:2 in Rückstand (Torschützen: Melvin Osmic, Damjan Jovanovic) und fand nach der Pause mit angepasster Spielidee zurück: „Dann haben wir verdient den Ausgleich gemacht.“ In der Schlussphase fehlte die letzte Durchschlagskraft: „Natürlich haben wir gedrückt und den Ausgleich gesucht, aber wir hatten nicht unbedingt zwingende Chancen.“

Standards als Kippmoment – ohne allein zu entscheiden

Standards prägten die Schlüsselszene aus Sicht des Trainers, ohne das komplette Spiel zu definieren: „Ich würde jetzt nicht sagen, dass das spielentscheidend war. Es war eben diese eine Aktion – und daraus fiel das 2:3.“ Zuvor war Donau in einer Phase mit Tempo und Umschaltspiel gefährlich, anschließend fiel der Treffer zum 2:3. Kozelsky verweist zugleich auf verpasste Gelegenheiten seines Teams: „Wir haben auch genügend Standards gehabt, wo wir nicht das nötige Glück oder die nötige Geschlossenheit hatten.“ Die Torfolge unterstreicht das Auf und Ab: 1:0 per Elfmeter durch Maximilian Trappitsch, Donau dreht zum 1:2 (Melvin Osmic, Damjan Jovanovic), der erneute Ausgleich durch Trappitsch zum 2:2, dann das 2:3 (Jovanovic) und in der Nachspielzeit das 2:4 durch Andreas Tatschl.

Respekt für das Schiedsrichtertrio und der Blick nach vorn

Kozelsky hebt die unaufgeregte Leitung hervor: „Ich glaube, dass das Schiedsrichtertrio richtig gut war. Wenn man nach einem Spiel gar nicht merkt, dass ein Schiedsrichter da war, ist das ein gutes Zeichen.“ In Sachen Rahmenbedingungen wollte er nichts überhöhen, der Fokus bleibt auf der eigenen Entwicklung. Nach zwei Niederlagen zum Start formuliert der Trainer eine klare Verantwortung und einen Arbeitsauftrag an sich selbst: „Wir haben jetzt die ersten zwei Partien verloren. Das ist nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Ich sehe da klar den Auftrag bei mir als Trainer, die Jungs aufzurappeln.“ Er ergänzt: „Wir hätten auch sechs Punkte haben können, haben wir aber nicht. Das liegt in meiner Verantwortung, und ich werde jetzt schauen, dass wir da so schnell wie möglich rauskommen, den Spielern viel Positives mitgeben und schauen, dass wir das in den nächsten Wochen besser gestalten.“

Kärntner Liga: SV Donau Klagenfurt : SC St. Veit - 4:2 (2:1)

  • 91
    Andreas Martin Tatschl 4:2
  • 70
    Damjan Jovanovic 3:2
  • 56
    Maximilian Trappitsch 2:2
  • 31
    Damjan Jovanovic 2:1
  • 26
    Melvin Osmic 1:1
  • 10
    Maximilian Trappitsch 0:1