Spielberichte

Stefan Friessnegger (SK Austria Klagenfurt Amateure): „Wir waren die bessere Mannschaft“ – 3:2 Auswärtssieg in Köttmannsdorf

Köttmannsdorf
Austria Klagenfurt Amateure

Klare Worte von Stefan Friessnegger nach dem 3:2-Auswärtssieg der SK Austria Klagenfurt Amateure bei ASKÖ Köttmannsdorf in der Kärntner Liga: Der Coach beschreibt eine über weite Strecken kontrollierte und dominante Vorstellung seiner Mannschaft, viele hochkarätige Abschlüsse und eine spürbare Tempoverschärfung durch die Wechsel nach dem 2:2. Begleitet wurde das Team von rund 150 lautstarken Anhängern, die in der entscheidenden Phase zusätzlichen Schub gaben. Friessnegger erwähnte zugleich die Tendenz mancher Entscheidungen der Schiedsrichter, betont jedoch die eigene Konsequenz im Spiel. Das 3:2 ordnet er als verdient ein und peilt mit seiner Elf den Sprung unter die ersten fünf an.

Ball liegt bei der Eckfahne - leeres Spielfeld

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Kontrolle, Überzahl und Chancen im Überfluss

„Das Spiel war von unserer Kontrolle geprägt“, hielt Friessnegger fest. „Wir waren sehr dominant, im Mittelfeld häufig in Überzahl und haben mit gutem Positionsspiel vieles sauber gelöst.“ Die Chancenbilanz untermauert das: Ein Kopfball von Adem Mustafic wurde auf der Linie geklärt, Anel Karic tauchte zweimal allein vor dem Torhüter auf, ebenso Denis Sinanovic und Din Delic. „Der Torwart hat mehrfach sehr gut reagiert – deshalb ist der Ball lange nicht reingegangen.“

Wendepunkte, Ausgleich und der Unterschied von der Bank

Über den Verlauf sagte Friessnegger: „55, 60 Minuten lang ging es wie auf einer schiefen Ebene Richtung Köttmannsdorfer Tor. Wir haben Angriff um Angriff gespielt und kamen regelmäßig zu Abschlüssen.“ Dann kippte die Statik kurzzeitig: „Mit dem sehr fragwürdigen Elfmeter verkürzte Köttmannsdorf auf 2:1 (Torschütze: Marko Gavrilovic). Danach haben sie mehr riskiert und zum 2:2 ausgeglichen (Torschütze: Marko Gavrilovic) – dem Ausgleich ging ein klares Tormannfoul voraus.“ Entscheidend wurde danach die Tiefe im Kader: „Unsere Bank hat den Unterschied gemacht. Die Spieler, die reingekommen sind, haben das Spiel geprägt und das Tempo noch einmal angezogen.“ Zur Schlussphase meinte er: „Köttmannsdorf hatte die Chance aufs 3:2. Im Gegenzug haben wir das 3:2 gemacht – Lukas Fister hat ein Traumsolo hingelegt und eiskalt abgeschlossen. Am Ende haben wir konsequent verteidigt.“

Standards, Linie auf dem Feld und Energie von den Rängen

Bei ruhenden Bällen sah Friessnegger sein Team auf beiden Seiten gefordert: „Wir hatten zwei gute Standardchancen, zweimal Mustafic, einmal wurde auf der Linie geklärt.“ Defensiv fand seine Elf Stabilität: „Köttmannsdorf hat viel auf Standards gesetzt – Eckbälle, Freistöße aus dem Halbfeld in den Sechzehner, lange Einwürfe. Das haben wir insgesamt sehr gut verteidigt und waren bei eigenen Standards gefährlich.“ Zur Linie auf dem Platz sagte er kritisch: „Die Tendenz des Schiedsrichters war eher pro Köttmannsdorf – es wurden sehr viele Fouls für sie gepfiffen, für uns nur wenige. Aber wir lassen uns davon nicht beeinflussen, wir machen weiter.“ Groß war auch die Unterstützung: „Etwa 150 Leute von den Fanclubs haben eine super Stimmung gemacht, standen hinter der Spielerbank und haben uns in der entscheidenden Phase gepusht – so konnten wir noch einmal eine Schippe drauflegen.“ Die Marschroute für die nächsten Wochen ist klar: „Zwei Spiele, sechs Punkte, zweimal klar die bessere Mannschaft gewesen – wir wollen jedes Spiel gewinnen und in der Tabelle unter die ersten fünf.“

Kärntner Liga: Köttmanns. : Austria Klagenfurt Amateure - 2:3 (0:1)

  • 83
    Lukas Fister 2:3
  • 62
    Marko Gavrilovic 2:2
  • 58
    Marko Gavrilovic 1:2
  • 53
    Tristan Elias Schoppitsch 0:2
  • 19
    Sebastian Pschernig 0:1