Spielberichte

SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht: Spitzer – „Hochverdient in der 90.“ – 2:1 gegen SAK

SV Donau Klagenfurt
SAK Klagenfurt

Im Duell der Kärntner Liga zwischen SV Donau Klagenfurt - St.Ruprecht und SAK Klagenfurt ordnete Co-Trainer Bernd Spitzer die 90 Minuten als wechselhaft, aber charakterstark ein. Sein Team erwischte den besseren Start, ehe eine Verletzung den Rhythmus bremste. Nach der Pause übernahm Donau klar das Kommando – mit dem späten Happy End. Spitzer hob die defensive Stabilität, die Balance in den Zweikämpfen und die körperliche Verfassung seiner Mannschaft hervor und sah zugleich Luft nach oben in der Offensive.

Fußball und die Beine von zwei Spielern unterschiedlicher Mannschaften

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Früher Schwung, dann ein Bruch – und die Erklärung dafür

Der Auftakt passte aus Sicht von Bernd Spitzer: Donau kam sehr gut ins Spiel, erarbeitete sich in den ersten 20 bis 25 Minuten mehrere klare Chancen und kontrollierte häufig den Ball. Dann jedoch brachte eine Verletzung auf Seiten der Hausherren einen Bruch ins Spiel – der Zugriff ging verloren. In dieser Phase schlug SAK zu: In der 38. Minute brachte Sinan Samardzic die Gäste mit 0:1 in Front. Für die ersten 45 Minuten sah Spitzer ein ausgeglichenes Chancenverhältnis, bei gleichzeitigem Plus an Spielkontrolle für Donau – zunächst jedoch ohne die nötige Präzision im letzten Drittel.

Nach der Pause überlegen – Ausgleich und spätes K.o.

Mit Wiederbeginn kippte die Partie spürbar. Donau zog die Linien enger, gewann die wichtigen Zweikämpfe und erhöhte den Druck. Der verdiente Lohn: In der 69. Minute glich Damjan Jovanovic zum 1:1 aus. Die Hausherren blieben dran – und in der 90. Minute setzte Tristan Ciglar das späte 2:1. Es passte zu Spitzers Fazit: Nach dem Seitenwechsel sei sein Team „klar überlegen“ gewesen und habe den Siegtreffer „hochverdient“ nachgelegt.

Charakter, Köpfe und die Spieler, die herausstachen

Abseits der nackten Zahlen betonte Spitzer den Charakter der Mannschaft: Einstellung und Physis stimmten, das Duellverhalten war auf Augenhöhe. Als besonders auffällig nannte er David Holzer, Leo Petzner und Zoran Vukovic – drei Fixpunkte für Präsenz, Mut und Stabilität, die den dominanten Eindruck der zweiten Halbzeit untermauerten. Zusammen mit den Torschützen Jovanovic und Ciglar ergab sich ein schlüssiges Gesamtbild: früher Dämpfer, dann die klare Übernahme des Kommandos – und am Ende der späte, viel umjubelte Sieg.

Kärntner Liga: SV Donau Klagenfurt : SAK - 2:1 (0:1)

  • 92
    Tristan Ciglar 2:1
  • 69
    Damjan Jovanovic 1:1
  • 38
    Sinan Samardzic 0:1