In der Kärntner Liga hat sich TSV Grafenstein in Runde vier gegen SAK Klagenfurt mit 1:0 durchgesetzt. Josef Maurel sprach nach dem Spiel von einem verdienten Heimsieg, auch wenn es nach der Pause eng wurde. Entscheidend war aus seiner Sicht vor allem die starke erste Hälfte, in der seine Mannschaft viel Druck machte, den Gegner kaum ins Spiel kommen ließ und sich noch vor dem Seitenwechsel belohnte.

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Josef Maurel sah den Grundstein für den Heimsieg klar vor der Pause gelegt. „In der ersten Halbzeit war Grafenstein spielbestimmend und hat leider keine so gute Chancenauswertung gehabt“, sagte der Sektionsleiter nach dem Schlusspfiff. Genau so entwickelte sich die Partie aus seiner Sicht auch: Der TSV Grafenstein hatte mehr vom Spiel, setzte den SAK Klagenfurt früh unter Druck und ließ den Gästen zunächst wenig Raum, um selbst in einen Rhythmus zu kommen. Dass es zur Halbzeit trotzdem nur 1:0 stand, lag laut Maurel vor allem daran, dass seine Mannschaft aus der Überlegenheit nicht mehr Kapital schlug. Belohnt wurde diese Phase in der 42. Minute, als Lukas Rabitsch den Treffer zum 1:0 erzielte und damit zugleich den Pausenstand herstellte. Für Maurel war das auch der entscheidende Moment, weil seine Mannschaft davor schon viel investiert hatte und sich diese Arbeit mit der Führung endlich auszahlte.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TSV Grafenstein zunächst das aktivere Team. Maurel sprach davon, dass seine Mannschaft nach der Pause „bis zur 60. Minute klar bestimmend“ gewesen sei. Der Gastgeber blieb also nicht in der Kabine stehen, sondern legte nach der Pause noch einmal ordentlich nach. Erst danach änderte sich das Bild. „Dann war es eine Partie auf Messers Schneide, der Gegner ist stärker geworden und hat auch gute Chancen vorgefunden“, sagte Maurel. Damit war der knappe Vorsprung plötzlich kein ruhiger mehr, sondern einer, der bis zum Schlusspfiff verteidigt werden musste. Maurel beschrieb die Begegnung deshalb auch als eine gute Partie für die Zuschauer, weil beide Mannschaften ihre Phasen hatten. Aus seiner Sicht blieb aber entscheidend, dass sein Team lange den Ton angab und sich das Spiel erst in der Schlussphase richtig zuspitzte.
Dass der knappe Vorsprung am Ende reichte, führte Maurel vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. „Unsere Verteidigung war heute sehr gut. Die Chancenauswertung muss noch besser werden“, sagte er und sprach damit die zwei auffälligsten Punkte dieses 1:0 an. Der TSV Grafenstein ließ vorne Möglichkeiten liegen, hielt hinten aber die Null und brachte damit einen engen Vorsprung über die Zeit. Über den Gegner sprach Maurel respektvoll. „Der Gegner ist eine gute Mannschaft und, wenn sie in Form sind, schwer zu bespielen“, sagte er. Gleichzeitig verwies er darauf, dass der SAK Klagenfurt nach der Pause zwar stärker wurde, seine Chancen aber nicht nutzte und Konter nicht fertig spielte. Auch die Leistung des Schiedsrichterteams ordnete Maurel positiv ein: „Alles in allem war das Trio wirklich gut.“
Unterm Strich blieb beim TSV Grafenstein damit das Gefühl eines knappen, aber verdienten Erfolgs. „Wir hatten bei einem Angriff das bessere Ende für uns und haben dadurch das 1:0 geschossen“, fasste Maurel den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften zusammen. Gleichzeitig hielt er fest, dass hier „zwei gute Mannschaften, die spielerisch in der Liga sicher ganz vorne zu finden sind“, aufeinandergetroffen seien. Sein Gesamtfazit fiel entsprechend klar aus: „Bis zur sechzigsten Minute war es eine gute Leistung, danach sind wir ein bissl zurückgefallen, aber alles in allem war es ein verdienter Sieg.“ Für den TSV Grafenstein bedeutet dieser Heimerfolg nach vier Runden sieben Punkte und damit eine solide Ausgangslage in der noch jungen Saison der Kärntner Liga.