In der Unterliga West hat SG Gitschtal am Samstag Rapid Lienz mit 7:1 besiegt und damit in Runde vier ein deutliches Zeichen gesetzt. Trainer Philipp Werner Kofler sah von Beginn an eine klare Linie bei seiner Mannschaft. „Wir haben das Spiel dominiert und dann aus den Chancen die Tore gemacht“, sagte er nach dem Schlusspfiff und brachte damit den Verlauf der Partie ziemlich genau auf den Punkt.

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Der Start in die Partie lief für SG Gitschtal gleich in die gewünschte Richtung. Schon in der 5. Minute brachte Lukas Steinwender die Heimischen mit 1:0 in Führung, und damit war früh klar, dass die Mannschaft das Spiel an sich ziehen wollte. Trainer Philipp Werner Kofler sprach nach der Partie davon, dass sein Team die Begegnung kontrolliert habe, und genau dieses Bild unterstreicht auch der weitere Verlauf bis zur Pause. Lange blieb es beim 1:0, ehe SG Gitschtal kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal entscheidend nachlegte. In der 40. Minute erhöhte Philipp Werner Kofler auf 2:0, in der ersten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte folgte durch denselben Torschützen noch das 3:0. Gerade diese beiden Treffer kurz vor dem Gang in die Kabinen hob auch der Trainer besonders hervor. „Das 2:0 und 3:0 kurz vor der Halbzeit waren natürlich ausschlaggebend dafür, dass wir das Spiel gewonnen haben“, sagte er.
Mit dem 3:0 zur Pause war das Spiel zwar schon deutlich in Richtung SG Gitschtal gekippt, nach dem Wiederanpfiff ließ die Mannschaft aber nicht nach. Statt das Ergebnis nur zu verwalten, legten die Heimischen weiter nach und sorgten damit rasch für klare Verhältnisse. Kristof Kaspar Wastian traf in der 49. Minute zum 4:0, nur wenig später stellte Mario Santner in der 55. Minute auf 5:0. Rapid Lienz kam durch Jaka Corn in der 69. Minute zwar noch zum 5:1, doch auch darauf hatte SG Gitschtal sofort eine Antwort. In der 75. Minute machte Philipp Werner Kofler mit seinem dritten Treffer an diesem Nachmittag das 6:1, ehe Maximilian Christian Holz nur eine Minute später den 7:1-Endstand herstellte. Der Spielstand zeigt damit nicht nur die klare Überlegenheit, sondern auch, dass SG Gitschtal über weite Strecken das aktivere und konsequentere Team war.
Philipp Werner Kofler erklärte den klaren Heimsieg nach dem Spiel vor allem mit der Haltung seiner Mannschaft. „Im Gegensatz zum letzten Spiel wollten wir den Sieg einfach mehr, und wir wollten ihn auch mehr als Lienz. Dadurch haben wir das Spiel für uns entscheiden können“, sagte der Trainer. Das war seine zentrale Einschätzung, und sie passt zu einem Auftritt, bei dem SG Gitschtal früh vorlegte, vor der Pause entscheidend davonzog und danach weiter auf Tore ging. Auch auf die Rahmenbedingungen beim Gegner ging Kofler kurz ein, ohne daraus das Hauptthema zu machen. „Lienz hat leider ein, zwei Verletzte gehabt und hat dadurch in der ersten Halbzeit schon viel tauschen müssen. Aber im Großen und Ganzen wollten wir einfach den Sieg mehr“, meinte er. Dazu kam aus seiner Sicht eine unaufgeregte Leitung des Unparteiischen. „Die Schiedsrichterleistung war eigentlich gut, es gab nichts Ausschlaggebendes und keine großen Fehlentscheidungen.“ Für SG Gitschtal steht damit ein klarer 7:1-Erfolg, der sich laut Trainer vor allem aus Dominanz, konsequenter Chancenverwertung und einer sehr entschlossenen Einstellung ergeben hat.