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„Unsere Kompaktheit war der spielentscheidende Faktor“ – Seeboden stoppt Landskron mit 2:1

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SV Seeboden
SC Landskron

In der Kärntner Liga hat SV Seeboden am Millstättersee am Samstag den SC Landskron mit 2:1 bezwungen und damit nach zwei negativen Ergebnissen ein wichtiges Lebenszeichen gesetzt. Trainer Damir Kukic führte den Heimsieg vor allem auf die Kompaktheit seiner Mannschaft zurück. Gegen den Tabellensechsten hielt Seeboden die spielerisch starken Gäste lange gut in Schach und nutzte die eigenen Möglichkeiten vor der Pause und nach Seitenwechsel entscheidend.

Orange-Schwarzer Ball auf Rasen

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Geduldig geblieben und kurz vor der Pause zugeschlagen

Kukic machte gleich nach dem Schlusspfiff klar, wie hoch er diesen Erfolg einordnet. Für ihn war es „natürlich ein sehr schweres Spiel für uns heute gegen einen super Gegner“, gerade weil Landskron seiner Einschätzung nach „berechtigt vorne“ in der Tabelle steht und Seeboden selbst aus zwei Partien ohne das gewünschte Ergebnis gekommen war. Genau deshalb war für den Trainer wichtig, wie seine Mannschaft in die Partie fand. Seeboden ließ sich auf den spielerischen Ansatz der Gäste ein, blieb kompakt und hielt sie, wie Kukic sagte, „taktisch hervorragend in Schach“. Nach 36 Minuten wurde diese Disziplin belohnt, als Seid Zukic eine Flanke zum 1:0 verwertete. Mit dieser Führung ging Seeboden dann auch in die Pause, und schon zu diesem Zeitpunkt war zu sehen, dass der Gastgeber seinen Matchplan konsequent durchzog.

Nach dem 2:0 blieb es bis zum Schluss eng

Auch nach dem Seitenwechsel lief die Partie zunächst in jene Richtung, mit der der Seebodner Trainer gerechnet hatte. „Wir haben gewusst, dass Landskron sicher noch offener kommen wird und noch mehr Druck versuchen wird“, sagte Kukic. Seine Mannschaft blieb dennoch bei ihrem Plan, verteidigte konzentriert und hoffte auf Räume im Umschalten. In der 57. Minute legte Seeboden nach einem Eckball nach, wobei das 2:0 als Eigentor von Fabio Gödel gewertet wurde. Ganz erledigt war die Partie damit aber nicht. Landskron ging weiter nach vorne, kam durch Jure Zupan in der 75. Minute auf 2:1 heran und machte die Schlussphase noch einmal eng. Kukic sprach genau von jener Haltung, die er sehen wollte: „Wir haben den Fight angenommen“ und die drei Punkte bis zum Ende über die Zeit gebracht.

Umschaltspiel greift, im Mittelfeld bleibt Arbeit

Den entscheidenden Unterschied machte Kukic nicht an einem einzelnen Tor fest, sondern an der Geschlossenheit seiner Mannschaft. „Unsere Kompaktheit der ganzen Mannschaft“ sei der spielentscheidende Faktor gewesen, betonte er, und er sprach ausdrücklich von „allen 17 Spielern“, die auf dem Spielbericht standen. Besonders zufrieden war der Trainer mit dem Umschaltspiel, weil Landskron in der Abwehr sehr hoch stand und Seeboden die Räume dahinter immer wieder fand. Luft nach oben sah er trotzdem: Im Mittelfeld habe man den Ball nicht immer so sicher gehalten, wie es nötig gewesen wäre, und sich manche Aktion unnötig kompliziert gemacht. Kukic hob außerdem einen 16-jährigen Anes Spahic Debütanten im Mittelfeld besonders hervor und sprach von einem „Rohdiamanten“. Den Heimsieg wollte er aber nicht an einer einzelnen Szene festmachen. Viel wichtiger war ihm, dass seine Mannschaft nach zuletzt defensiven Mankos wieder Stabilität zeigte. „Wir versuchen das wieder zu korrigieren“, sagte der Trainer, und genau dafür können diese drei Punkte vor eigenem Publikum nun eine wertvolle Grundlage sein.

Kärntner Liga: Seeboden : Landskron - 2:1 (1:0)

  • 75
    Jure Zupan 2:1
  • 57
    Eigentor durch Fabio Gödel 2:0
  • 36
    Seid Zukic 1:0