In der Unterliga West hat SV Egg das Heimspiel gegen ASKÖ Gmünd mit 2:1 gewonnen und dabei einen frühen Rückstand gedreht. Trainer Thomas Warmuth sah seine Mannschaft von Beginn an mit viel Kontrolle, musste nach dem 0:1 aber erst die richtige Antwort finden. Genau diese Reaktion gefiel ihm am meisten: SV Egg blieb ruhig, arbeitete sich zurück und belohnte sich durch einen Doppelpack von Lukas Kogler.

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Thomas Warmuth beschrieb den Start in die Partie so, wie ihn sich ein Heimtrainer wünscht: „Von Anfang an hatten wir das Spiel im Griff, unter Kontrolle.“ Umso bitterer war aus seiner Sicht, dass trotzdem zuerst die Gäste jubelten. In der 18. Minute brachte Daniel Vasiljevic ASKÖ Gmünd mit 1:0 in Führung. Warmuth machte daraus aber keinen dauerhaften Knacks, sondern eher einen Moment, auf den seine Mannschaft die passende Antwort fand. „Nach dem 0:1 haben wir wieder schnell ins Spiel gefunden, nicht lange nachgedacht und sehr gut nach vorne gespielt“, sagte der Trainer. Genau diese Reaktion nach dem Rückstand war für ihn der wichtigste Punkt in der Partie, weil SV Egg damit sofort zeigte, dass die Mannschaft an ihren Plan glaubt und nicht aus dem Rhythmus gerät.
Mit der Zeit arbeitete sich SV Egg immer klarer zurück und schaffte noch vor dem Seitenwechsel den Ausgleich. In der 43. Minute traf Lukas Kogler zum 1:1, und auch die Entstehung dieses Treffers hob Warmuth ausdrücklich hervor. „Das war eine gute Kombination auf der rechten Seite, super herausgespielt“, sagte er über den Angriff, den Kogler mit einem „richtig guten Schuss“ abschloss. Das 1:1 zur Pause entsprach damit auch dem Eindruck des Trainers, weil seine Mannschaft nach dem Rückstand wieder Ordnung und Kontrolle in ihr Spiel brachte. Nach dem Wechsel blieb SV Egg laut Warmuth das aktivere Team, ließ wenig Chancen zu und belohnte sich in der 67. Minute mit dem zweiten Treffer. Wieder war es Lukas Kogler, der zuschlug, diesmal zum 2:1. Auch dieses Tor sei „souverän von der linken Seite herausgespielt“ worden, womit sich der Faden durchzog: SV Egg kam über saubere Kombinationen zu seinen entscheidenden Momenten.
Dass am Ende ein 2:1 gegen ASKÖ Gmünd stand, führte Warmuth vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurück. „Die größte Stärke unserer Mannschaft ist die Geschlossenheit“, betonte der Trainer. Gerade auf eigenem Platz sehe er seine Mannschaft energisch, kompakt gegen den Ball und mit einer klaren Bereitschaft, als Einheit zu arbeiten. Deshalb fiel sein Lob an die eigene Elf auch deutlich aus. Gleichzeitig ordnete Warmuth den Erfolg gegen einen Gegner ein, den er in dieser Liga hoch einschätzt. „ASKÖ Gmünd ist sicher ein Mitfavorit nach vorne“, sagte er und machte damit deutlich, welchen Wert dieser Heimsieg für SV Egg hat. Auch die Unterstützung von außen wollte er nicht unerwähnt lassen. „Unser Publikum war heute wieder sehr stark“, sagte Warmuth mit Blick auf die Zuschauer und sprach von einer „super großen Familie“, die seine Mannschaft antreibe. Mit dem Sieg hält SV Egg nach drei Runden bei sechs Punkten und bleibt in der Unterliga West damit klar im Vorderfeld.