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„Willenskraft war der Unterschied“ – WSG VAO Radenthein unterliegt SV Malta mit 0:2

WSG Radenthein
SV Malta

In der Unterliga West musste sich WSG VAO Radenthein am Freitagabend dem SV Malta mit 0:2 geschlagen geben. Aus Sicht von Rafael Lax war der Unterschied schnell benannt: „Willenskraft.“ Die Gastgeber fanden nach seiner Einschätzung von Beginn an nie richtig in die Partie, lagen kurz vor der Pause zurück und konnten auch eine bessere zweite Halbzeit nicht in Zählbares ummünzen.

Fußball beim Schuss

Foto von (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Schon vor der Pause lief die Partie in die falsche Richtung

Rafael Lax sprach nach dem Spiel sehr offen darüber, wie schwer die WSG VAO Radenthein in diese Partie hineingefunden hat. „Ganz ehrlich gesagt, wir waren von der ersten Minute an nicht wirklich im Spiel. SV Malta war überlegen“, sagte er. Damit war die Richtung aus Sicht der WSG VAO Radenthein schon früh beschrieben. Zwar kam die Mannschaft laut Lax zwischenzeitlich zu ein paar guten Möglichkeiten, wirklich zwingend wurde sie dabei aber nicht. Umso bitterer fiel dann der Rückstand unmittelbar vor dem Pausenpfiff aus, als Maximilian Knötig in der 44. Minute das 0:1 für SV Malta erzielte.

Nach dem Seitenwechsel besser, aber ohne Ertrag

Gerade der Zeitpunkt des ersten Gegentreffers wog aus Sicht von Rafael Lax besonders schwer. „Das 1:0 in der 44. Minute war sehr entscheidend, weil es direkt vor der Halbzeitpause gefallen ist“, erklärte er. Nach dem Seitenwechsel sah er die WSG VAO Radenthein dann deutlich verbessert. „Nach der Halbzeit waren wir um einiges besser in der Partie“, sagte Lax. Die Gastgeber fanden mehr in das Spiel hinein und kamen wieder zu einigen Chancen, doch auch diesmal fehlte die letzte Konsequenz. Weil erneut nichts Zwingendes daraus entstand, blieb die Hoffnung auf ein Comeback ohne Ertrag, ehe Luca Christian Pertl in der 86. Minute mit dem 0:2 für die Entscheidung sorgte. Lax nannte diesen Treffer den „Genickbruch“.

„Das Feuer hat gefehlt“

Bei der Suche nach den Gründen für die Niederlage wurde Rafael Lax noch deutlicher. „Verletzungen und die Willenskraft von SV Malta waren entscheidend. Sie waren einfach in allen Belangen die Besseren“, sagte der Spieler der WSG VAO Radenthein. Dazu kam aus seiner Sicht die personelle Lage der Gastgeber. „Wir sind natürlich dezimiert aufgetreten“, erklärte er, legte den Finger aber auch in die eigene Leistung. Das Selbstbewusstsein und die Energie der vergangenen Partien seien diesmal nicht zu sehen gewesen. „Das Feuer hat gefehlt“, brachte es Rafael Lax auf den Punkt. Besonders in den direkten Duellen sah er klare Vorteile bei SV Malta, das „viel zweikampfstärker, viel aggressiver“ auftrat und seine Tore in den richtigen Momenten machte.

Klarer Befund nach dem Schlusspfiff

Diskussionen über Nebenschauplätze wollte Rafael Lax nach dem Schlusspfiff gar nicht erst aufmachen. „Es gibt keine Situation, die man bewerten müsste, und die Schiedsrichterleistung war sehr gut“, sagte er und lenkte den Blick damit konsequent zurück auf das Wesentliche. Für die WSG VAO Radenthein bleibt nach dem 0:2 vor allem die Erkenntnis, dass der eigene Auftritt aus Sicht des Spielers nicht an das anknüpfen konnte, was zuletzt zu sehen war. Den Unterschied zwischen beiden Mannschaften fasste Rafael Lax deshalb noch einmal in ein einziges Wort: „Willenskraft.“ In der Tabelle bleibt die WSG VAO Radenthein damit bei einem Punkt, während SV Malta nun bei drei Zählern hält.

Unterliga West: Radenthein : SV Malta - 0:2 (0:1)

  • 86
    Luca Christian Pertl 0:2
  • 44
    Maximilian Knötig 0:1