Spielberichte

„Die zwei schnellen Tore haben uns Ruhe gegeben“ – Nötsch kontrolliert das 3:0 in Gitschtal

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SG Gitschtal
ATUS Nötsch

In der Unterliga West hat ATUS VFI-Center Nötsch am Samstag bei der SG Gitschtal einen klaren 3:0-Auswärtssieg geholt. Für Trainer Thomas Gilgenreiner lag der Schlüssel früh auf dem Platz: Zwei schnelle Treffer brachten seiner Mannschaft Ruhe und Sicherheit. Danach, so der Nötscher Coach, kontrollierten die Gäste die Partie über weite Strecken und ließen den Gastgeber kaum ins Spiel kommen.

Spieler holt zum Eckball aus

Image by Birgit from Pixabay

Früher Doppelschlag legt die Richtung fest

Aus Sicht von Thomas Gilgenreiner begann die Partie genau so, wie man sich ein Auswärtsspiel wünscht. Nötsch war von Beginn an da, hatte laut dem Trainer gleich zu Beginn eine gute Möglichkeit, musste aber auch aufpassen, weil Gitschtal ebenfalls früh zu einer Chance kam. Dann zog Nötsch das Spiel aber rasch auf seine Seite. Bereits in der 4. Minute verwertete Edin Avdic nach einer Kombination über links zum 1:0. Gilgenreiner schilderte die Szene so: „Das erste Tor war eine schöne Kombination über die linke Seite. Andreas Orter kriegt den Ball, steckt auf Avdic durch und der hat trocken eingeschoben.“ Mit der Führung im Rücken wurde Nötsch noch sicherer. In der 19. Minute folgte das 2:0 durch Christian Lussnig. Wieder kam die Aktion über die linke Seite, nach einer Hereingabe rutschte der Ball durch und Lussnig war zur Stelle. Für den Trainer war schon dieser Doppelschlag der entscheidende Teil des Nachmittags: „Die ersten zwei schnellen Tore waren entscheidend. Dann haben wir mehr Ruhe und Sicherheit in die Partie gekriegt.“

Defensiv stabil, im Mittelfeld sauber und vorne effizient

Was dem Nötscher Trainer am meisten gefiel, war nicht nur das Ergebnis, sondern die Art und Weise. Gilgenreiner sprach von einer sehr kontrollierten Vorstellung seiner Mannschaft. „Wir haben die ganze Partie mehr oder weniger kontrolliert“, sagte er, und diese Einschätzung zog sich durch seine gesamte Analyse. Besonders hob er hervor, dass seine Elf gegen einen Gegner, der zu Hause unangenehm zu bespielen sei, defensiv sehr gut stand. Gitschtal arbeitet laut Gilgenreiner viel mit langen Bällen und versucht danach, auf die zweiten Bälle zu gehen. Genau dort sah er seine Mannschaft stark. „Hinten ist der Verteidigungsblock sehr gut gestanden. Wir haben fast jeden zweiten Ball gehabt“, meinte der Trainer. Dazu kam, dass Nötsch nach Ballgewinnen nicht hektisch wurde, sondern die Angriffe sauber ausspielte. „Wir haben gute Pässe übers Mittelfeld nach vorne gebracht. Das Passspiel war super, die Laufarbeit war gut und die Abschlüsse haben wir auch genutzt“, sagte Gilgenreiner. Gerade diese Mischung aus Ordnung gegen den Ball und Zielstrebigkeit nach vorne war für ihn der große Unterschied. In der Offensive hob er dabei vor allem Andreas Orter und Nicolas Janschitz hervor, die das Spiel nach seiner Einschätzung „sehr belebt“ haben.

Nach der Pause bleibt Nötsch ruhig und setzt den Schlusspunkt

Mit dem 2:0 zur Pause war die Grundlage gelegt, und auch nach dem Seitenwechsel sah Gilgenreiner seine Mannschaft lange in Kontrolle. Er beschrieb die zweite Halbzeit als Phase, in der seine Elf „relativ alles unter Kontrolle“ gehabt habe. Ganz ohne heikle Momente ging es aber nicht bis zum Ende. Sportlich beantwortete Nötsch diese kurze Unruhe sofort auf die beste Art. Alessandro Ventre traf in der 83. Minute zum 3:0 und beendete damit endgültig jede Hoffnung der Gastgeber auf eine späte Wende. „Dann haben wir gleich darauf das 3:0 gemacht, und damit war das Spiel entschieden“, fasste Gilgenreiner den Schlusspunkt passend zusammen.

Großes Lob für die gesamte Mannschaft

Am Ende wollte der Trainer keinen einzelnen Feldspieler über alles stellen, sondern den Auftritt als geschlossene Mannschaftsleistung gewertet wissen. „Wieder ein großes Lob an die Mannschaft. Alle Spieler top“, sagte Gilgenreiner nach dem Abpfiff. Dass er trotzdem noch einen Namen extra nannte, passt ins Bild dieser Partie. Saif Moussa bekam ein Sonderlob, weil er in der zweiten Halbzeit noch ein, zwei gute Möglichkeiten der Gastgeber entschärfte und damit mit dafür sorgte, dass hinten die Null stehen blieb. Auch das unterstreicht, warum Gilgenreiner mit dem Auftritt seiner Mannschaft so zufrieden war: Nötsch war früh effizient, blieb danach kompakt und hatte auch dann Antworten, wenn Gitschtal etwas suchte. Der 3:0-Auswärtssieg war deshalb aus Sicht des Trainers nicht nur klar, sondern vor allem sauber herausgespielt. Wenn Nötsch diese Mischung aus defensiver Ordnung, gutem Passspiel und konsequenter Chancenverwertung mitnimmt, dann ist dieser Nachmittag in Gitschtal mehr als nur ein ordentliches Ergebnis.

Unterliga West: Gitschtal : Nötsch - 0:3 (0:2)

  • 83
    Alessandro Ventre 0:3
  • 19
    Christian Lussnig 0:2
  • 4
    Edin Avdic 0:1