In der Unterliga West musste sich die SG Gitschtal beim FC Bad Kleinkirchheim mit 0:2 geschlagen geben. Aus Sicht von Sportlichem Leiter Bernd Möderndorfer lag der Unterschied nicht in einer klaren Überlegenheit des Gegners, sondern vor allem in der Chancenverwertung. Nach dem Seitenwechsel war Gitschtal laut Möderndorfer sogar drückend überlegen, lief aber in das entscheidende 0:2.

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Der Spielverlauf begann nach Einschätzung der Gäste noch offen und ohne große Unterschiede zwischen beiden Mannschaften. Möderndorfer sagte: „Die erste Halbzeit war ausgeglichen, mit jeweils zwei Torchancen. Bad Kleinkirchheim hat eine davon genutzt.“ Genau das machte zur Pause den Unterschied aus, weil Lukas Aufegger in der 21. Minute das 1:0 für die Gastgeber erzielte und dieser Treffer bis zum Seitenwechsel Bestand hatte. Gitschtal war also lange nicht weit weg, trotzdem fehlte aus Sicht des Sportlichen Leiters schon in dieser Phase etwas Entscheidendes. „In der ersten Halbzeit hat uns die Kreativität gefehlt“, erklärte Möderndorfer und lieferte damit auch die Begründung, warum seine Mannschaft trotz einer ausgeglichenen Anfangsphase nicht selbst in Führung gehen konnte.
Nach dem Wechsel sah Möderndorfer dann ein anderes Spiel, zumindest aus Sicht seiner Mannschaft. „In der zweiten Spielhälfte waren wir dann drückend überlegen, hatten viele Tormöglichkeiten“, sagte er. Gitschtal wurde also aktiver, kam besser ins Spiel und erhöhte den Druck, ohne sich dafür zu belohnen. Gerade daraus leitete Möderndorfer den Hauptgrund für die Niederlage ab: „Das einzig Entscheidende war die Torchancenverwertung.“ Weil die Gäste ihre Möglichkeiten nicht nutzten, blieb Bad Kleinkirchheim im Spiel und konnte selbst nachlegen. In der 68. Minute traf erneut Lukas Aufegger, diesmal zum 2:0, und laut Möderndorfer fiel dieser Treffer „leider aus einem Konter“. Dass die Partie damit entschieden war, passte für ihn ins Bild eines Nachmittags, an dem seine Mannschaft viel investierte, aber aus den guten Phasen keinen Ertrag holte.
Besonders deutlich wurde Möderndorfer bei der Einordnung des Gegners und dessen Schlussmanns. „Der Gegner war durchschnittlich, mit einem außergewöhnlichen Torwart“, sagte er und schob nach: „Die hervorragende Torwartleistung des Bad Kleinkirchheimer Keepers darf nicht unerwähnt bleiben, weil er an diesem Tag das Spiel für Kleinkirchheim gerettet hat.“ Auch deshalb fiel sein Fazit trotz einzelner kleiner Lichtblicke klar aus. „Ein, zwei Spieler haben sich gegenüber den letzten Spielen gesteigert, aber sonst kann man aus diesem Spiel nichts Positives mitnehmen“, meinte der Sportliche Leiter. Strittige Szenen gab es seiner Darstellung nach keine, die Leistung des Schiedsrichters war „in Ordnung“. Viel mehr beschäftigte ihn die Frage, wie Gitschtal in den nächsten Runden wieder zu Toren kommt. „Wir hoffen, dass wir in den nächsten zwei Heimspielen die Torchancen wieder verwerten, um Punkte zu sammeln und dadurch nicht weiter ans Tabellenende rutschen“, so Möderndorfer. Genau darauf wird es für die Gäste nun ankommen.