In der 1. Klasse Nord setzte sich der USC Kronberg daheim mit 2:0 gegen den SK Spannberg durch. David Duric traf in Hälfte eins per Elfmeter, Marcin Szmidt legte spät nach. Trainer Felix Wallner sprach von einem verdienten Sieg, auch wenn es spielerisch nicht das beste Spiel war. "Der entscheidende Unterschied war das Umschaltspiel", erklärte er nach Runde 22 und verwies auf eine harte Partie. Spannberg hatte laut Wallner mehr vom Ball, Kronberg blieb bei Kontern gefährlicher und nutzte die Standards eiskalt für drei nüchterne, aber wichtige Punkte.

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Kronberg überließ dem Gegner anfangs mehr Ballbesitz, suchte aber gezielt die Umschaltmomente – genau das Bild bestätigte Felix Wallner: "Die Gäste aus Spannberg hatten von Anfang an mehr Spielanteile, ohne zwingend gefährlich zu werden. Wir waren im Umschaltspiel die gefährlichere Mannschaft." Nach 22 Minuten folgte der erste Ertrag: Strafstoß für die Hausherren, den David Duric sicher verwandelte, 1:0. Wallner ordnete die Szene so ein: "Adrian Rabo wurde im Strafraum vom Torwart gefoult, für mich war es ein klarer Elfmeter." Mit der knappen Führung ging es in die Pause, Kronberg blieb nach dem Seitenwechsel weiter auf Kurs. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase: In Minute 85 traf Marcin Szmidt zum 2:0 – der Deckel war drauf.
Spielerisch war es kein Glanzstück, dafür stimmten Einsatz und Effizienz. Wallner brachte es offen auf den Punkt: "Es war nicht das stärkste Spiel von uns, aber für eine gute Leistung bekommt man auch nicht mehr Punkte. Meiner Meinung nach haben wir verdient gewonnen." Chancen aufs 3:0 sah er ebenfalls: "Gegen Ende der Partie hätten wir noch das 3:0 machen können, wir hatten noch einige Möglichkeiten." Den Charakter der Begegnung beschrieb er klar: "Heute passten Kampf und Leidenschaft, aber es war schwer zu spielen, weil Spannberg eine sehr körperlich spielende Mannschaft ist." Genau in diesem Umfeld hielt Kronberg dagegen, blieb geduldig und nutzte jene Momente, die sich aus schnellen Ballgewinnen und Standards ergaben – die Mischung, die am Ende den Unterschied machte.
Auch zur Leitung des Spiels fand Wallner deutliche Worte – und zwar lobende: "Das Schiedsrichterteam hat eine sehr gute und solide Leistung abgeliefert, für mich war es souverän." Zur strittigen Elfer-Szene blieb er sachlich: "Aus meiner Sicht war es ein Strafstoß, aber ich stand weit weg – es gibt immer zwei Meinungen." Sportlich bringt der Dreier wichtige Zähler: Nach 22 Runden hält Kronberg bei 45 Punkten und bleibt damit Dritter hinter Kreuttal (46) und Großebersdorf (48). Spannberg steht mit 33 Zählern auf Rang fünf. Für Kronberg zählt nun, die Kompaktheit zu bewahren, das Umschaltspiel weiter zu schärfen – und solche engen Partien ebenso zuzumachen.