Zum Abschluss der 26. Runde in der 1. Klasse Nord feierte der SV Hausbrunn im Derby gegen den SV AUST-BAU Großkrut einen klaren 4:0-Heimsieg. Zur Pause stand es 2:0, nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren nach. Patrick Schüller sprach von einer über weite Strecken klaren Partie und hob die verbesserte Chancenverwertung und die geschlossene Mannschaftsleistung hervor. Emotional wurde es nach dem Abpfiff, denn es war das letzte Spiel von Trainer Herbert Sator als Hausbrunner Chefcoach – ein Abschied, der die Mannschaft sichtlich berührte.

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Hausbrunn übernahm rasch das Kommando und gab in diesem Derby den Ton an. Patrick Schüller brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: "Wir haben von Anfang an das Kommando übernommen. Wir konnten viele gute Möglichkeiten herausspielen. Die ersten zwei, drei sehr guten Chancen blieben noch ungenützt." In Minute 36 fiel dann das verdiente 1:0: "Nach einem Einwurf auf der linken Seite kam eine Flanke von Filip Voda in die Mitte, dort konnte Marek Kavecky relativ unbedrängt einköpfen", schilderte Schüller die Szene und ergänzte: "Er hat das Tor unserem Trainer gewidmet." Der Treffer gab Ruhe, und nur vier Minuten später legte Dominik Prohaska auf 2:0 (40.) nach. Mit dem 2:0 im Rücken ging es in die Kabinen – eine Führung, die den Spielverlauf bis dahin treffend abbildete.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hausbrunn das aktivere Team und nutzte seine Chancen konsequent. In der 57. Minute stellte Filip Voda auf 3:0, der Widerstand der Gäste war damit praktisch gebrochen. Spätestens als Kevin Nemecek in Minute 83 das 4:0 nachlegte, war alles entschieden. Patrick Schüller: "Über das ganze Spiel waren wir deutlich überlegen. Der Sieg war absolut verdient." Großkrut kam laut Hausbrunns Abwehrspieler nur ein einziges Mal richtig gefährlich durch: "Großkrut hatte lediglich eine wirkliche Torchance, in der ersten Halbzeit trafen sie die Stange." Ansonsten blieb es ein faires Derby ohne Aufreger. "Es gab keine besonderen Situationen, im Grunde war es ein faires Spiel von beiden Seiten", betonte Schüller. In der Schlussphase musste Leon Prohaska nach Rot (88.) vom Platz, am klaren Ergebnis änderte das jedoch nichts mehr.
Schüller hob nach dem Schlusspfiff vor allem das Kollektiv hervor: "Der Zusammenhalt im Team war die gesamte Saison gut, obwohl wir uns alle eine bessere Platzierung erwartet hätten." Gerade deshalb tat die Rückrunde weh, die aus Hausbrunner Sicht "absolut nicht nach Wunsch" verlief. Umso wichtiger war dieser Schlusspunkt: "Wir wollten einen guten Abschluss liefern und die drei Punkte im Derby holen." Die Eckdaten des Tages passen dazu: Hausbrunn gewann 4:0, alle vier Torschützen – Marek Kavecky, Dominik Prohaska, Filip Voda und Kevin Nemecek – trugen sich ein, und Großkrut blieb über weite Strecken ohne Durchschlagskraft. Dass Hausbrunn diesmal konsequenter war, zog sich durch Schüllers Analyse. In der Tabelle beendet Hausbrunn die Saison mit 32 Punkten auf Rang 10, Großkrut liegt mit 33 Zählern auf Platz 8.
Der emotionalste Moment fand nach Spielende statt: "Wir wünschen unserem Trainer Herbert Sator und seiner Familie alles Gute und bedanken uns für jahrelangen Einsatz in Hausbrunn. Herbert hat uns als Team Werte wie Teamgeist und Durchhaltevermögen vermittelt." Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer sei "über die gesamte Saison sehr gut" gewesen – ein Abschied, der zeigt, wie sehr das Miteinander in Hausbrunn, trotz schwieriger Rückrunde, gezählt hat.