Spielberichte

„Wir starten nicht von null“ – Petrov baut in Weißenkirchen auf ein starkes Fundament

SC Weißenkirchen

Der SC Weißenkirchen hat die Saison in der 2. Landesliga West auf Rang sechs beendet und arbeitet bereits am nächsten Schritt. Trainer Genadi Petrov, im Laufe der Saison eingestiegen, betont das gewachsene Fundament und eine intakte Stimmung – trotz eines aus seiner Sicht „negativen Abschlusses“ bei den Ergebnissen. „Wir starten nicht von null“, sagt er. Fixe Transfers gibt es noch nicht, wichtiger ist ihm eine saubere Vorbereitung mit möglichst vollem Kader und klarer Ausrichtung für den Start.

Spieler steht mit dem Fuß auf einem orangenen Ball

Foto von RF._.studio _ bei Pexels

Rückblick mit Zuversicht: „Vom ersten bis zum letzten Tag sehr zufrieden“

Genadi Petrov blickt auf eine Halbserie, in der er viel Stabilität aufgebaut sieht. „Ich bin Mitte der Saison dazugestoßen und vom ersten bis zum letzten Tag sehr zufrieden mit der Mannschaft und ihrer Entwicklung“, erklärt der Weißenkirchen-Coach. Die Tabelle untermauert das Gefühl: Weißenkirchen hielt sich über weite Strecken vorne und schloss schließlich auf Platz sechs ab. Dass die Rückrunde ergebnistechnisch nicht perfekt endete, verschweigt Petrov nicht, aber er ordnet ein: „Wir hatten viel Pech mit Verletzungen – von Tag eins an. Trotzdem hat vieles gepasst.“ Gerade deshalb sieht er den Verein nun gut gerüstet: „Wichtig ist, dass wir mit einem Fundament starten. Die Spieler kennen meine Art und ich kenne sie. Ich freue mich auf die Vorbereitung und die nächsten Schritte.“

Teamgeist steht: „Stimmung bleibt gut – auch wenn Ergebnisse mal nicht passen“

Der Tenor aus der Kabine ist eindeutig: Die Mannschaft hält zusammen. „Die Stimmung rund um das Team ist extrem gut. Teamgeist und Kameradschaft sind da“, sagt Petrov und ergänzt mit Blick auf die letzten Wochen: „Auch wenn der Abschluss von den Ergebnissen her negativ war, ist die Stimmung nach wie vor gut. Die Mannschaft zieht mit.“ Personell setzt der Trainer auf Kontinuität: „Im Verein bleibt alles gleich. Es gibt keinen Bedarf, etwas zu ändern – wir bleiben bei unserer Linie.“ Auf dem Transfermarkt herrscht Geduld: „Aktuell sind wir passiv, wir arbeiten daran, aber es gibt noch nichts Konkretes.“ Umso wichtiger wird die Genesung: „Ich hoffe, dass alle angeschlagenen und verletzten Spieler bis zum Vorbereitungsstart fit sind. Ich will mit komplettem Kader loslegen.“

Plan A und Plan B: Vorbereitung mit klarer Handschrift

Inhaltlich hat Petrov einen klaren Fahrplan. „Ich denke von Spiel zu Spiel und werde die Mannschaft bestmöglich vorbereiten – konditionell, taktisch und technisch“, sagt er. Zentral ist ihm eine erkennbare Spielidee mit Flexibilität: „Wir wollen einen Spielstil entwickeln und eine Variante A und eine Variante B parat haben.“ Beim Ziel bleibt der Coach geradlinig: „Ich will jedes Spiel gewinnen. Das wird nicht immer möglich sein, aber das ist mein Anspruch.“ Gleichzeitig betont er, dass Konstanz über kurzfristige Ausschläge gestellt wird: „Wichtig ist, dass wir uns von Spiel zu Spiel gut vorbereiten und eine gewisse Konstanz und unseren Stil entwickeln.“ Der Blick richtet sich dabei konsequent nach innen: „Entscheidend ist, was meine Mannschaft macht – mit und gegen den Ball.“

Familienverein als Basis: „Extrem viel Unterstützung – jetzt perfektionieren“

Dass Weißenkirchen ein gutes Fundament hat, führt Petrov auch auf das Umfeld zurück. „Das ist ein familiärer Verein mit sehr gutem Klima – Betreuerteam und Fans unterstützen uns extrem“, sagt er. Diese Rückendeckung sieht er als mitentscheidend für stabile Leistungen: „Unsere positiven Ergebnisse hängen auch mit den Strukturen und dem guten Klima rund um die Mannschaft zusammen.“ Für die kommende Saison setzt der Coach auf Feinschliff statt Neuanfang: „Wir beginnen nicht von null. Die Burschen wissen, wie ich ticke und worauf ich Wert lege. Jetzt geht es ums Perfektionieren – jeden einzelnen entwickeln und das Team weiterbringen.“ Sein Ausblick ist entsprechend zuversichtlich: „Ich bin überzeugt, dass wir eine sehr gute und erfolgreiche Saison spielen können.“