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„Wir sind äußerst zufrieden“ – Kreuttal blickt nach dem nächsten Aufstieg auf eine außergewöhnliche Saison

SC Kreuttal

In der 1. Klasse Nord hat SC Kreuttal als Aufsteiger eine Saison hingelegt, die im Verein so schnell niemand vergessen wird. Hinter Meister SV Großebersdorf standen für Kreuttal am Ende 58 Punkte und Platz zwei, dazu kam über die Relegation der nächste Sprung nach oben. Sektionsleiter Christoph Hangelmann bringt die Gefühlslage knapp und treffend auf den Punkt: „Wir sind äußerst zufrieden.“

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

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Zweiter fast über die ganze Saison

Der Blick auf den Saisonverlauf zeigt, warum in Kreuttal derzeit so viel Zufriedenheit spürbar ist. Nach Rang eins am ersten Spieltag und einem kurzen Rückschlag auf Platz sechs in Runde zwei fing sich die Mannschaft sofort wieder und stand ab der dritten Runde bis zum Schluss durchgehend auf dem zweiten Tabellenplatz. Genau diese Konstanz macht die Leistung eines Aufsteigers besonders stark. Hangelmann sagt dazu: „Wir sind nicht nur mit dieser Saisonhälfte zufrieden, sondern mit der gesamten Saison.“ Er erinnert daran, dass der Verein schon in der zweiten Klasse Meister geworden war, danach in die erste Klasse aufstieg und dort nun wieder Zweiter wurde. „Wir sind als Aufsteiger gestartet und enden wieder als Aufsteiger“, sagt er. Dass Kreuttal die Liga mit fünf Siegen in Serie abgeschlossen hat, passt zu diesem Bild. Gegen SV Hausbrunn, ATSV Auersthal, USV Gaweinstal, SC Orth/Donau und SC Marchegg wurde noch einmal voll angeschrieben, ehe der starke zweite Platz mit 58 Punkten feststand.

Eine eingespielte Gruppe trägt den Erfolg

Im Verein wird den Erfolg niemand auf einen einzelnen Namen reduzieren. Hangelmann vermeidet es bewusst, einzelne Spieler herauszuheben, obwohl eine Saison mit diesem Verlauf natürlich viele starke Leistungen braucht. „Die Mannschaft ist der Sieger. Jeder Einzelne hat es verdient, hier genannt zu werden“, sagt der Sektionsleiter. Genau darin steckt viel von dem, was Kreuttal in den vergangenen Monaten ausgezeichnet hat. Auch im Umfeld blieb vieles bewusst unverändert. „Im Endeffekt sind wir konstant in dieser Konstellation schon seit einigen Jahren und ich glaube, das ist auch der Grundstein zum Erfolg“, betont Hangelmann. Diese Ruhe im Verein scheint ein wichtiger Faktor gewesen zu sein. Gleichzeitig verschweigt er nicht, dass die lange Saison Spuren hinterlassen hat. „Natürlich haben wir, wie viele Mannschaften jetzt, muskulär angeschlagene Spieler. Die Saison war lang, sehr viele Spiele, sehr herausfordernd, jetzt mit zwei Relegationsspielen noch einmal zwei Spiele mehr.“ Die Stimmung beschreibt er trotzdem mit wenigen Worten sehr klar: „Stolz, fröhlich und froh, dass jetzt Pause ist.“

Respekt für Großebersdorf, dann wartet die Gebietsliga

Bei aller Freude über die eigene Saison ordnet Hangelmann auch die Kräfteverhältnisse an der Spitze nüchtern ein. Den Meister sieht er absolut verdient vorne. „Sehr stark war Großebersdorf, sie sind auch verdient Meister geworden, haben einen riesigen, qualitativ hochwertigen Kader“, sagt er. Kreuttal musste in der Tabelle also nur einem Team den Vortritt lassen, das aus seiner Sicht über die gesamte Spielzeit den stärksten Kader hatte. Das schmälert die eigene Leistung aber nicht, im Gegenteil: Als Aufsteiger bis zum Schluss der erste Verfolger des Meisters zu sein und sich danach auch noch über die Relegation den Aufstieg in die Gebietsliga zu sichern, ist für einen Verein dieser Größenordnung ein starkes Ausrufezeichen. Jetzt geht es darum, die Pause sinnvoll zu nutzen, damit die angeschlagenen Spieler wieder voll regenerieren können. Hangelmann formuliert es pragmatisch: Die Sommerpause soll „ausreichend Zeit bieten, dass die Mannschaft gut erholt und regeneriert und hoffentlich topfit in die Vorbereitung für die kommende Saison starten wird“. Zum Abschluss schickt er noch eine Botschaft an die Konkurrenz hinterher: „Wir wünschen allen anderen Vereinen eine erholsame Sommerpause und viel Glück in der neuen Saison.“