In der 16. Minute brachte Jiri Perutka den SV Bad Pirawath in Großengersdorf zwar in Führung. Dann kamen aber die großen Auftritte des Fabian Strasser. Der Stürmer schoss drei Tore und sicherte dem Tabellen-Neunten der 1. Klasse Nord einen 3:1-Heimsieg.
„Das Passspiel meiner Mannschaft hat in dieser Partie nicht wirklich gut funktioniert“, sagt Großengersdorf-Trainer Roman Jaschke nach dem Spiel gegen Bad Pirawath. „Der Zustand des Platzes war nicht gut, auch deshalb haben wir uns schwer getan. Bad Pirawath hat auch robuste und laufstarke Spieler in seinen Reihen.“ So waren es auch die Gäste, die für den ersten Höhepunkt sorgten und in der 16. Minute in Führung gingen. Nach einem Eckball, der an die zweite Stange gelangte, kam Jiri Perutka sieben Meter vor dem Tor zum Abschluss und netzte zum 1:0 ein. „Dieses Tor darf so nicht passieren, unser Abwehrverhalten war da wirklich schlecht“, sagt Jaschke. „Das habe ich meinen Spielern auch gesagt.“ In der 32. Minute gelang den Hausherren der Ausgleich: Fabian Strasser kam in einem Getümmel an den Ball, zog ab und stellte auf 1:1. Bereits kurz vor seinem Tor traf er die Stange. Sechs Minuten später hatte der Stürmer erneut seine Füße im Spiel: In Minute 38 zog er, nachdem der Schiedsrichter auf Vorteil entschieden hatte, aus etwa 17 Metern ab und brachte sein Team in Führung.
„In der zweiten Halbzeit hat Bad Pirawath noch einmal alles versucht und es vorwiegend mit hohen Bällen probiert“, sagt Jaschke. Nach dem 3:1 war die Partie aber gelaufen. Dieses fiel in der 67. Minute – durch Straßer, der damit sein drittes Tor erzielte. Insgesamt hält er nun bei sechs Saisontoren. Mario Pfeiffer tankte sich auf links durch und brachte einen Stanglpass zur Mitte. Strasser brauchte zwei Meter vor dem Tor nur noch den Fuß hinzuhalten.
Dieser Bericht basiert auf einem Interview mit Großengersdorf-Trainer Roman Jaschke