In der 1. Klasse Nordwest-Mitte überwintert Armin Wodiczka mit dem SC Sitzenberg-Reidling auf dem zweiten Tabellenplatz. Nach 13 Runden hält die Mannschaft bei 28 Punkten und liegt nur sechs Zähler hinter Spitzenreiter USV Atzenbrugg/H. – eine Ausbeute, die die Erwartungen sogar übertrifft. In den Wochen vor der Winterpause wechselten sich Siege und Niederlagen ab: Auf den Erfolg gegen den SC Mautern folgte ein weiterer Auswärtssieg beim SV Droß. Danach musste Sitzenberg-Reidling Rückschläge gegen den SV Rust und den SC Getzersdorf hinnehmen, ehe zum Abschluss ein Sieg gegen Retz II gelang. Der Trainer zeigt sich mit der Herbstleistung hochzufrieden und blickt optimistisch auf das Frühjahr.

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„Unser Ziel vor der Saison war ein Platz unter den besten fünf, und den haben wir mit Rang zwei mehr als erreicht“, fasst Armin Wodiczka zusammen. Besonders positiv hebt er Kontinuität und Teamgefüge hervor: Die Mannschaft blieb im Herbst nahezu verletzungsfrei, was für Konstanz in den Leistungen sorgte. „Bis auf einen slowakischen Legionär, der den ganzen Herbst nicht zur Verfügung stand, waren wir weitgehend verschont“, erklärt der Coach.
Mit stabiler Defensive und großer mannschaftlicher Geschlossenheit sicherte sich der Klub mehrere knappe, aber verdiente Siege. Nur in den letzten beiden Heimderbys gegen Getzersdorf und Rust blieb der Ertrag hinter den eigenen Ansprüchen. Trotzdem steht der Verein voll im Soll und hält engen Kontakt zur Tabellenspitze.
Nach einer kurzen Winterpause ist die Mannschaft in die Vorbereitung gestartet. Wodiczka berichtet von einer positiven Stimmung: „Die Kameradschaft ist top und körperlich sind wir auf einem guten Niveau.“ Trotz winterlicher Bedingungen absolvierte Sitzenberg-Reidling das erste Testspiel gegen Rehberg (KSC II) ordentlich – das 0:0 wertet der Trainer als gelungenen Auftakt, zumal einige Stammkräfte fehlten.
Das Team zeigte Spielfreude und Engagement, und das auf schwierigem Geläuf. Die Trainingsbeteiligung ist hoch, der Konkurrenzkampf wird konstruktiv geführt, und das Umfeld unterstützt die Entwicklung mit viel Engagement.
Einziger langfristiger Ausfall bleibt der erwähnte slowakische Legionär, der wegen einer nicht durchgeführten Operation auch im Frühjahr fehlen wird. „Bei ihm schaut es leider nicht gut aus. Er wird uns wohl die gesamte Rückrunde nicht zur Verfügung stehen“, sagt Wodiczka. Ansonsten bleibt der Kader unverändert: „Wir haben keine Abgänge und keine Neuzugänge, weil wir mit den bisherigen Leistungen sehr zufrieden sind.“
Auch im Funktionärs- und Betreuerbereich wird Kontinuität großgeschrieben: Bis Sommer 2026 soll mit demselben Team weitergearbeitet werden. Besonders beeindruckt hat Wodiczka in der bisherigen Saison der Tabellenführer aus Atzenbrugg, dessen Konstanz und Qualität er hervorhebt. Trotz Rückstand bleibt das Ziel klar: den Druck auf den Ersten hochhalten und die Position in der Spitzengruppe festigen. Mit dem starken Fundament aus Teamgeist, Fitness und taktischer Stabilität will der SC Sitzenberg-Reidling im Titelrennen bleiben.