In der 1. Klasse Nordwest-Mitte zieht Thiemo Tiefenbacher, Obmann-Stellvertreter des SV Droß, eine klare Bilanz zur abgelaufenen Herbstsaison. Nach einer schwierigen Hinrunde mit fünf sieglosen Partien in Serie – darunter Niederlagen gegen SC Sitzenberg/R. und USC Ruppersthal sowie ein Remis gegen Retz II – rangiert der Verein aktuell auf Tabellenrang 14. Trotz der Rückschläge blickt Thiemo Tiefenbacher zuversichtlich auf die bevorstehende Rückrunde. Im Gespräch mit LigaPortal erklärt er, warum neue Impulse im Team und ein Trainerwechsel die Wende bringen sollen.
„Die erste Saisonhälfte im Herbst war nicht recht optimal“, räumt Thiemo Tiefenbacher ein. Die Mannschaft sei ordentlich in die Saison gestartet, habe sich für solide Auftritte jedoch zu selten belohnt. Verletzungspech habe zusätzlich Spuren hinterlassen.
Nach Niederlagen unter anderem gegen SC Getzersdorf, SV Zellerndorf und USC Ruppersthal blieben die erhofften Punkte aus. Das Remis gegen Retz II war immerhin ein kleiner Achtungserfolg und zeigte, dass die Mannschaft kämpferisch nicht aufgegeben hatte.
Der Ausfall vieler wichtiger Spieler wirkte sich laut Thiemo Tiefenbacher deutlich aus: „Wir haben die letzten sechs Runden komplett ohne Legionäre gespielt, teilweise haben sechs Stammspieler gefehlt.“ Mit Blick auf die Rückkehrer zeigt sich der Funktionär optimistisch, dass damit wieder mehr Stabilität in die Formation zurückkehrt. Besondere Anerkennung zollt er Niklas Vorlaufer, der sich sportlich wie menschlich hervorgetan habe und als positives Beispiel in der Mannschaft gilt.
Neben den Rückkehrern soll auch frisches Personal helfen – vier Neuzugänge stehen ebenso vier Abgängen gegenüber. „Im Prinzip haben wir für die Kampfmannschaft vier neue Gesichter dazubekommen“, bestätigt Thiemo Tiefenbacher. Der neue Trainer Thomas Skaloud soll die Einheit formen und in der Wintervorbereitung frische Akzente setzen.
Mit nur zwei Punkten aus 13 Spielen überwintert der SV Droß auf dem letzten Platz der 1. Klasse Nordwest-Mitte. Dennoch bleibt Thiemo Tiefenbacher kämpferisch: „Wir starten mit den Neuzugängen und mit unserem neuen Trainer hoffnungsvoll in die Rückrunde und sind eigentlich recht zuversichtlich, dass wir im Frühjahr den Turnaround schaffen können.“
Auch der Teamspirit stimme: „Die Stimmung ist ganz in Ordnung, weil wir im Winter entsprechende Akzente gesetzt haben.“ Für die Konkurrenz hat er eine klare Einschätzung: „Meister wird meiner Meinung nach sicher USV Atzenbrugg/Heiligeneich – die haben einfach einen wirklich sehr guten Kader.“ Für den SV Droß geht es derweil um den Klassenerhalt und um das Vertrauen in die eigene Stärke. Mit möglichen Genesungen sowie der Motivation aus der Vorbereitung soll die Trendwende gelingen – ein Ziel, das im Lager des Tabellenletzten mit Überzeugung verfolgt wird.