Nach einer starken Hinrunde in der 1. Klasse Nordwest-Mitte zeigt sich Hannes Donhauser, Co-Trainer von SV Viktoria Rust, mit dem bisherigen Saisonverlauf äußerst zufrieden. Der Aufsteiger belegt aktuell Rang sechs mit 23 Punkten aus 13 Spielen – ein Ergebnis, das im Verein als beachtlicher Erfolg gilt. Mit Erfolgen gegen SC Sitzenberg/R., SC Lengenfeld und SV Droß sowie einem Remis gegen SC Getzersdorf bewies das Team zuletzt Konstanz. Dennoch blickt Donhauser realistisch auf die kommenden Aufgaben und spricht über personelle Veränderungen sowie Rückschläge im Kader.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
„Als Aufsteiger sind wir sehr zufrieden, dass wir den sechsten Platz bis zur Winterpause errungen haben“, erklärt Donhauser mit hörbarem Stolz. Die Bilanz bestätigt den positiven Trend: Nach elf Partien stand der SV Viktoria Rust auf Platz sechs und konnte diese Position bis Mitte November behaupten. Die Ligasituation zeigt eine enge obere Tabellenhälfte – Spitzenreiter USV Atzenbrugg/H. liegt mit 34 Punkten vorne, die Verfolgergruppe befindet sich jedoch innerhalb weniger Zähler.
Donhauser bleibt dennoch besonnen: „Nach oben wird es schwer, weil die Mannschaften oben zu stark sind, dass wir da ganz mitmischen. Aber ich glaube, wir haben gute Möglichkeiten, die Platzierung bis zum Saisonende zu halten.“ Die Zielrichtung ist klar: solide im Mittelfeld, mit Blick auf Stabilität statt Höhenflüge.
Ein zentrales Thema in Rust bleibt die Umstrukturierung in der Abwehr. „Zurzeit formen wir eine neue Verteidigung, da unsere Stamminnenverteidigung seit dem Winter umgebaut werden muss“, deutet Donhauser an. Zwei Abgänge und ein Neuzugang haben den Kader verändert – eine Herausforderung, die das Trainerteam mit Geduld angeht.
Besonders hart trifft den Verein jedoch die Verletzung von Meris Kadic, einem wichtigen Spieler im Kader. „Leider Gottes hat sich ein wichtiger Spieler, Meris Kadic, in der Halle das Kreuzband gerissen“, berichtet Donhauser sichtlich betroffen. Kadic muss operiert werden, und eine Rückkehr vor dem Sommer gilt als unwahrscheinlich. Der Ausfall bedeutet einen empfindlichen Einschnitt, doch die Mannschaft will die entstandene Lücke gemeinsam kompensieren.