Ein intensiv geführtes Duell zwischen SV Hollenburg und SV Spitz/Donau in der 1. Klasse Nordwest-Mitte endete 1:1 und bot hohes Tempo, viel Fairness und eine vibrierende Schlussphase. Trainer Alija Strugalioski hob die erste Halbzeit als besonders rasant hervor und sah sein Team über längere Phasen mit mehr Ballkontrolle. In seiner Bilanz stehen ein klares Lob für die Schiedsrichterleistung, Anerkennung für die faire Atmosphäre – und der selbstkritische Hinweis, dass die Chancenverwertung noch konsequenter sein muss.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
„In der ersten Halbzeit war bei beiden Mannschaften mehr Tempo“, ordnete Strugalioski ein. Über längere Phasen sah er seine Elf mit mehr Ballbesitz und Kontrolle. Das Spiel trug zunächst den Stempel von Dynamik und mutigen Zweikämpfen, wurde mit zunehmender Dauer taktischer – und gewann in den letzten 20 Minuten spürbar an Spannung.
Besonders eindrücklich schilderte Strugalioski die Strafraumszenen vor der Pause: Nach einer Ecke von Christoph Fertl köpfte Pavol Bures an die Latte, zudem vergab Peter Sekora zwei gute Möglichkeiten. Eine weitere Großchance hatte Dominik Rester. Die verdiente Führung für Spitz besorgte Luca Söllner in der 41. Minute – er stellte auf 1:0. Amel Koldzic glich in der 67. Minute für Hollenburg zum 1:1 aus. Bei Standards sieht Strugalioski weiteres Potenzial: „Bei ruhenden Bällen müssen wir nicht nur verteidigen, sondern auch mehr Tore machen. Wir haben sehr starke Kopfballspieler.“
In der Endphase lag, so Strugalioski, „große Spannung in der Luft“ – ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams auf Sieg spielten. Gleichzeitig betonte der Coach die außergewöhnlich faire Stimmung: „Die Zuschauer waren sehr korrekt und fair. Beide Mannschaften haben sich gut verhalten – ein sehr freundliches Match.“ Für die kommenden Wochen formulierte er klare Schwerpunkte: „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen, konzentrierter sein, mehr Zweikämpfe gewinnen und insgesamt mehr Fußball spielen.“ Ein Sonderlob vergab Strugalioski an Dominik Rester, der für ihn „der beste Mann auf dem Platz“ war.
Unterm Strich blieb ein ausgeglichenes Kräftemessen mit klaren Hinweisen, woran Spitz weiterdrehen will – und dem guten Gefühl, dass Intensität und Fairness an diesem Tag hervorragend zusammenpassten.