Nach dem Duell von SC Getzersdorf gegen SV Zellerndorf in der 1. Klasse Nordwest-Mitte ordnete Spieler David Rauscher die Partie als Spiel mit zwei Gesichtern ein. Seine Mannschaft sah er vor der Pause im Vorteil, danach drückte Zellerndorf mit zahlreichen Chancen. Entscheidend aus seiner Sicht: der Ausbau der Führung gegen den Trend. Besonders hob er die Leistung des eigenen Keepers hervor, der mit mehreren Paraden Stabilität gab und den Vorsprung bewahrte. Die Personallage war zuletzt angespannt, weil mehrere Akteure verletzt fehlen. Trotz dieser Hürden bleibt die Stimmung positiv: Der Auftakt ins Frühjahr gelang mit zwei Siegen, und der Blick richtet sich selbstbewusst auf die kommenden, schwierigeren Gegner. In der Tabelle steht Getzersdorf auf Platz zwei – ein weiterer Beleg für den aktuellen Kurs.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Rauscher schilderte einen klaren Bruch im Spielverlauf: „In der ersten Halbzeit waren wir aus meiner Sicht besser. Nach der Pause war Zellerndorf stärker und hatte viele Chancen. Wichtig war, dass wir gegen den Spielverlauf das 2:0 gemacht haben.“ Den beschriebenen Nadelstich setzte Getzersdorf in der Schlussphase: In der 76. Minute fiel das 2:0 – Torschütze: David Rauscher. Zellerndorf blieb danach gefährlich, kam aber trotz mehrerer Gelegenheiten nicht zum Anschluss. Bereits vor der Pause hatte Florim Gashi das 1:0 erzielt, und in der 82. Minute stellte Marcel Haslinger auf 3:0. Der Knackpunkt lag laut Rauscher in der Effizienz in einer Phase, in der der Gegner am Drücker war – genau dort stellte Getzersdorf die Weichen auf Heimsieg.
Besondere Wertschätzung erhielt der Keeper: „Unser Tormann hatte einen sehr starken Tag und hat mit einigen Paraden die Führung gesichert.“ Das passte zur zweiten Halbzeit, in der Zellerndorf viele Chancen hatte, aber im Abschluss das nötige Glück fehlte. Die Paraden hielten das Momentum auf Getzersdorfer Seite, bis der zweite Treffer fiel und den Druck merklich reduzierte. In Summe war der Schlussmann der Stabilitätsanker in einer Phase, in der das Team vorne eiskalt zuschlug.
Der sportliche Rahmen blieb trotz Erfolgserlebnis nicht ohne Wermutstropfen: „Es gab mehrere verletzte Spieler. Darum war die Kadersituation sehr angespannt. Aber wir hoffen, dass in den nächsten Wochen wieder einige zurückkommen.“ Gleichzeitig herrscht Zuversicht – genährt vom gelungenen Frühjahrseinstieg: „Der Start ins Frühjahr war sehr gut mit zwei Siegen, und wir wollen den Erfolgslauf fortsetzen, auch wenn jetzt schwierigere Gegner kommen.“
Der Plan: stabil bleiben, Rückkehrer integrieren und die Effizienz aus der Zellerndorf-Partie konservieren – insbesondere die Qualität, in entscheidenden Momenten den Unterschied zu machen.