Im Duell von SV Zellerndorf und Retz II in der 1. Klasse Nordwest-Mitte ordnet Christian Baier die Partie nüchtern ein: „Ja, ich finde schon, dass das gerecht war – über das ganze Spiel gesehen.“ Der Co-Trainer betont, seine Elf habe die klareren Möglichkeiten gehabt und über weite Phasen das Geschehen kontrolliert. Die Stimmung ist gelöst, auch personell gibt es Entwarnung – Verletzungssorgen sind aktuell kein Thema.

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Gefragt nach den Spielanteilen, fasst Baier zusammen: „Eher wir von Retz II hatten mehr vom Spiel.“ Auch bei den Großchancen sah er Vorteile: „Ich glaube, die besseren Torchancen waren bei uns.“ Aus Sicht der Gäste entwickelte sich ein kontrolliertes Auswärtsmatch, in dem Zielstrebigkeit vor dem Tor und klare Abläufe den Unterschied machten.
In der 36. Minute geriet Retz II durch Gabriel Neumeister mit 0:1 in Rückstand, doch kurz vor der Pause egalisierte Alexander Ullrich in der 44. Minute zum 1:1. Nach Wiederbeginn kippte die Partie endgültig: Ein unglückliches Eigentor von Leo Dürnsteiner stellte in der 66. Minute auf 2:1 für Retz II. Tobias Löscher erhöhte in der 79. Minute kaltschnäuzig auf 3:1. Zellerndorf musste die Schlussphase in Unterzahl bestreiten, nachdem Oleksiy Chereda in der 80. Minute die Rote Karte sah. Den Schlusspunkt setzte in der 86. Minute Christian Baier zum 4:1.
Auf die Frage nach einem herausragenden Einzelspieler lehnt Baier ab: „Nein, ich denke nicht. Die ganze Mannschaft hat ganz gut gearbeitet – alle haben sich den Sieg verdient.“ Aus der Kabine, bezüglich des verletzten Spielers, gab er zudem erleichtert Entwarnung.