Beim Auswärtsspiel des SC Sitzenberg-Reidling beim SV Zellerndorf in der 1. Klasse Nordwest-Mitte stand nach der 1:2-Niederlage die schonungslose Selbstkritik im Mittelpunkt: Trainer Armin Wodiczka sprach von einem möglichen Punkt, kritisierte jedoch die eigene Leistung, beschrieb ein chancenarmes, fair geführtes Duell und monierte eine ausgebliebene Rote Karte nach Handspiel auf der Linie. Den Blick richtete er rasch auf das anstehende Derby und forderte Klarheit, Aggressivität und weniger Eigenfehler.

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Nach Abpfiff fasste Wodiczka die Lage klar zusammen: „Ein Punkt wäre verdient gewesen, aber aufgrund der schwachen Leistung hatten wir keinen Anspruch, einen Sieg zu fordern.“ Offensiv fehlte es an Durchschlagskraft: „Wir hatten an diesem Tag nicht viele Großchancen – es waren eher Halbchancen. Und auf der Gegenseite gab es ebenfalls nur wenige Möglichkeiten.“ Beim Ballbesitz sah er keinen klaren Vorteil: „Das war eher ausgeglichen.“ Auch Standards verpufften: „Die wenigen Freistöße wurden auf beiden Seiten nicht gut getreten.“ Zur Pause führte der SC Sitzenberg-Reidling mit 1:0 (Torschütze: Haris Garagic, 19.), am Ende stand eine 1:2-Niederlage (Torschütze: David Strombach, 58. & 73.).
Als prägende Szene hob Wodiczka den Ursprung des Führungstreffers hervor: „Der erste Treffer für uns resultierte aus einem Elfmeter, weil ein Feldspieler den Ball auf der Linie mit der Hand abgewehrt hat. Hier hätte man die Rote Karte geben müssen.“ In einem Spiel mit wenigen klaren Abschlüssen entschieden am Ende Details – der SV Zellerndorf drehte die Partie nach der Pause zum 1:2 aus Sicht der Gäste.
Sein Gesamturteil über die Härte auf dem Platz fiel positiv aus: „Es war eine fair geführte Partie von beiden Seiten.“ Unmittelbar danach richtete er den Fokus nach vorn: „Die nächste Aufgabe ist jetzt das Derby. Wir müssen die Eigenfehler abstellen und körperlich aggressiv sowie zweikampfstark auftreten – dann ist ein Punktegewinn sehr sicher möglich.“ Diese Marschroute unterstreicht die geforderte Klarheit, Kompaktheit und Präsenz für die kommende Herausforderung.