In der 1. Klasse Nordwest-Mitte ordnete Jochen Markel das Heimspiel seines SC Lengenfeld gegen den SC Sitzenberg-Reidling als intensiven Schlagabtausch mit längeren Phasen der Kontrolle für seine Elf ein. Er sprach von einem sehr starken Beginn, Vorteilen im Ballbesitz und robuster Präsenz – unterm Strich blieben ihm jedoch zu viele ungenutzte Möglichkeiten und eine späte Großchance der Gäste in Erinnerung. Im Mittelpunkt seiner Analyse stand die Effizienz vor dem Tor – und die Entschlossenheit, genau dort nachzuschärfen.

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„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen“, hielt Markel fest. Lengenfeld unterstrich den frühen Schwung mit einem Lattentreffer nach 3 Minuten. In der 15. Minute folgte die verdiente Führung: Klaus Wegschaider stellte mit einem präzisen Abschluss auf 1:0. „Die ersten 10 bis 15 Minuten gehörten klar uns“, bilanzierte der Coach – das Chancenplus lag in Halbzeit eins eindeutig auf Seiten des SCL.
SC Sitzenberg-Reidling meldete sich in der 32. Minute zurück, als Andreas Zottl zum 1:1 ausglich; mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offenes Duell mit wechselnden Drangphasen. „Nach der Pause war es ausgeglichen“, so Markel, der zudem auf eine späte Großchance der Gäste zum möglichen Siegestreffer verwies. Am Ende blieb es beim 1:1 – ein Resultat, das den wechselnden Kontrollelementen beider Teams gerecht wird.
„Der Ballbesitz war mehr auf unserer Seite, wir hatten mehr vom Spiel“, fasste Markel zusammen. Auch physisch sah er leichte Vorteile bei seiner Mannschaft. Taktisch zeigte sich der Trainer zufrieden: „Im Großen und Ganzen wurde der Matchplan gut umgesetzt. Unsere Stärken kamen zur Geltung, und den Spielaufbau der Gäste haben wir so gut wie möglich unterbunden.“ Bei den auffälligen Akteuren hob er aus seiner Elf Nikolas Kiener hervor; beim Gegner überzeugte insbesondere Florian Kerzig. Für die kommenden Wochen ist der Auftrag klar: „Wir müssen unsere Chancen konsequenter und effektiver nutzen.“