Spielberichte

Ferdinand Riedl (Trainer SV Zellerndorf): "Wir haben es kämpferisch besser gemacht"

SV Zellerndorf
SC Lengenfeld

In der 21. Runde der 1. Klasse Nordwest-Mitte feierte der SV Zellerndorf einen 1:0-Heimsieg gegen den SC Lengenfeld. Entscheidend war ein früher Treffer von Sebastian Reithofer, der das Spiel sofort auf die Seite der Hausherren zog. Trainer Ferdinand Riedl sprach von hart erkämpften, aber verdienten Punkten: Sein Team habe den Willen gezeigt und den knappen Vorsprung mit viel Arbeit ins Ziel gebracht – wichtig im laufenden Abstiegskampf. Viel Fußball zum Zungeschnalzen gab es nicht, dafür ehrliche Meter und konsequentes Dagegenhalten.

Verschiedene Fußballtore auf einem Trainingsplatz

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Früher Stich – danach viel Arbeit

Zellerndorf erwischte einen Start nach Maß: Bereits in der zweiten Minute traf Sebastian Reithofer zum 1:0. Riedl ordnet diesen Moment klar ein: „Das 1:0 von Sebastian Reithofer war richtig gut. Danach haben wir übernommen, waren eiskalt und ich habe gemerkt: Der Wille ist da, wir können das gewinnen – aber wir müssen kämpfen.“ Genau so entwickelte sich die Partie. Lengenfeld stand kompakt, Zellerndorf hielt konsequent dagegen und steckte in jeden Zweikampf viel hinein. Bis zur Pause blieb es beim 1:0, was den Plan der Hausherren bestätigte. Nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges, körperbetontes Spiel. Der zweite Treffer wollte nicht fallen, also blieb die Devise simpel: sauber verteidigen, Wege gehen, das Ergebnis absichern. Am Ende reichte der frühe Stich – und Zellerndorf nahm die Punkte mit.

Kampfgeist und Teamgeist als Schlüssel

Seine Mannschaft habe den Charaktertest bestanden, betonte Riedl mehrfach. „Wir haben gekämpft, gearbeitet, dagegengehalten – und wir hatten den Siegeswillen.“ Auf die Frage nach der größten Stärke nannte er ohne Zögern „Kampfgeist und Teamgeist“. Das zog sich durch den ganzen Abend: Einer lief für den anderen, Fehler wurden weggesteckt, die einfachen Dinge sauber erledigt. Zusätzlich musste Zellerndorf kurz vor dem Anpfiff umstellen. „Kurz vor dem Match ist unser Stürmer ausgefallen. Wir mussten schnell reagieren. Vieles war Kopfsache – trotzdem hat die Mannschaft brav gekämpft.“ Aus Sicht des Trainers war genau dieses Zusammenrücken entscheidend, um das frühe 1:0 zu halten. Der Auftritt war nicht spektakulär, aber stabil genug, um einen Gegner im Schach zu halten, der auf seine Chance lauerte.

Gegner, Pfiff und Ausblick im Keller

Respekt hatte Riedl auch für den Gegner übrig: „Lengenfeld ist kompakt gestanden, aber wir haben es kämpferisch besser gemacht.“ Zur Leistung des Unparteiischen wollte er sich nicht groß äußern. „Zur Schiedsrichterleistung sage ich nichts. Im Großen und Ganzen wurde so gepfiffen, wie man es erwarten kann.“ Wichtig war ihm vor allem die Wirkung des Ergebnisses. „Es waren wichtige drei Punkte und weiter geht’s im Abstiegskampf.“ Viel mehr braucht es an diesem Tag nicht. Der knappe Sieg gibt Halt und Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben. Wer so früh in Führung geht und dann geschlossen arbeitet, kann auch enge Spiele ziehen – genau das gelang Zellerndorf. Darauf lässt sich in den kommenden Wochen aufbauen.

1. Klasse Nordwest-Mitte: Zellerndorf : Lengenfeld - 1:0 (1:0)

  • 2
    Sebastian Reithofer 1:0