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Ferdinand Riedl (Trainer SV Zellerndorf): "Der Sieg war ab der Halbzeit nicht mehr in Gefahr"

SV Spitz
SV Zellerndorf

Deutlicher Auswärtsdreier in der 1. Klasse Nordwest-Mitte: Der SV Zellerndorf gewann beim SV Spitz/Donau mit 5:2 und legte schon vor der Pause den Grundstein. Nach einem 0:4 zur Halbzeit brachten die Gäste den Vorsprung ins Ziel, auch wenn Spitz nach dem Wechsel noch zweimal traf. Trainer Ferdinand Riedl sprach von einem „verdienten Sieg“ und betonte: „Das schnelle 1:0 hat uns getragen, ab dem 4:0 war das Ergebnis nicht mehr in Gefahr.“

Zwei Fußballspieler im Zweikampf

Foto von Amr Taha™ auf Unsplash

Früher Führungstreffer, dann eiskalt nachgelegt

Zellerndorf erwischte den Traumstart. Nach fünf Minuten stellte David Strombach auf 0:1, und die Gäste blieben dran. Sebastian Reithofer erhöhte in der 15. Minute auf 0:2, kurz vor der Pause traf er erneut zum 0:3 (39.). Nur drei Minuten später legte Alexander Graf das 0:4 (42.) nach – ein Pausenstand, der die Kräfteverhältnisse klar zeigte. Trainer Ferdinand Riedl ordnete den Auftakt so ein: „Dadurch, dass wir das schnelle 1:0 geschossen haben, ist es für uns gelaufen, obwohl wir klar in der Außenseiterrolle waren. Die erste Halbzeit waren wir ganz klar stärker.“ Besonders das dritte Tor hob er hervor: „Ganz wichtig war sicher das 3:0. Das gibt dir den Booster, um das sauber rüberzubringen.“

Nach dem Wechsel kurz gewackelt, aber sofort die Antwort

Aus der Kabine kam Zellerndorf mit dem nächsten Wirkungstreffer: Wieder war es David Strombach, der in Minute 51 das 0:5 markierte. Damit war der Deckel praktisch drauf, auch wenn Spitz noch einmal zurückkam. Christian Donabaum stellte in der 56. Minute auf 1:5, Peter Sekora legte in der 65. das 2:5 nach. Riedl blieb ruhig: „Nach der Pause haben wir kurz den Faden verloren, aber der größere Siegeswille war bei uns. Wir haben noch das fünfte Tor gemacht. Durch zwei leichte Fehler kassieren wir zwei Gegentore, aber ab dem 4:0 war der Sieg nicht mehr in Gefahr.“ Gleichzeitig sah er viel Gutes im Offensivspiel: „Wir waren vorne sehr aktiv, haben ein paar hohe Bälle gut vorbereitet und sind sicher zum Abschluss gekommen. Das Zweite war wirklich sehr schön gespielt, ein Traumtor.“

„Tadellose Mannschaftsleistung“ und wichtige Punkte im Abstiegskampf

In seiner Analyse richtete Riedl den Blick auf das Kollektiv. „Die Vorgaben wurden in der ersten Halbzeit zu 90 Prozent umgesetzt. Tadellose Leistung von allen. Der Zusammenhalt ist ganz wichtig – der eine rackert für den anderen. Das ist im Abstiegskampf entscheidend.“ Mit dem vollen Erfolg schiebt Zellerndorf sein Punktekonto nach oben, in einer Tabelle, in der jeder Zähler zählt. Fair blieb der Coach auch gegenüber dem Gegner: „Bei Spitz hat es ein paar Ausfälle gegeben, das hat ihnen das Spiel sicher schwer gemacht.“

Ein Nebengeräusch gab es keines: „Im Großen und Ganzen war das eine tadellose Schiedsrichterleistung.“ Für Zellerndorf heißt es nun, genau an diese erste Halbzeit anzuknüpfen und die gezeigte Leistung in den nächsten Runden zu bestätigen.

1. Klasse Nordwest-Mitte: Spitz : Zellerndorf - 2:5 (0:4)

  • 65
    Peter Sekora 2:5
  • 56
    Christian Donabaum 1:5
  • 51
    David Strombach 0:5
  • 42
    Alexander Graf 0:4
  • 39
    Sebastian Reithofer 0:3
  • 15
    Sebastian Reithofer 0:2
  • 5
    David Strombach 0:1