Spielberichte

Zellerndorf erkämpft ein 0:0 – Riedl: "Keiner kam richtig vors Tor"

SV Zellerndorf
SV Hollenburg

Ein torloses Remis zum Start ins Wochenende: In der 1. Klasse Nordwest-Mitte trennten sich der SV Zellerndorf und der SV Hollenburg 0:0. Über weite Strecken blieb es die von Trainer Ferdinand Riedl beschriebene "klassische 0:0-Partie" ohne echte Hochkaräter. Weil auf beiden Seiten der letzte Nachdruck im Angriff fehlte, passte am Ende das Ergebnis. Riedl sprach von einer gerechten Punkteteilung und hob zugleich den geschlossenen Auftritt seiner jungen Truppe hervor.

Fußballspieler holt zum Schuss aus

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Viel Mitte, wenig Durchschlagskraft

Von Beginn an spielte sich vieles zwischen den Strafräumen ab. Ferdinand Riedl brachte es nüchtern auf den Punkt: "Es war mehr oder weniger eine klassische 0:0-Partie. Da und dort ein paar Chancen, aber nichts wirklich Zwingendes." Genau so entwickelte sich das Spiel – mit vielen Umschaltmomenten, aber ohne den finalen Ball in die gefährlichen Räume. Zur Pause stand es folgerichtig 0:0. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. "Über neunzig Minuten war es mehr oder weniger ein Mittelfeldgeplänkel. So wirklich starke Akzente nach vorne hat keiner gesetzt", meinte Riedl. Es gab einzelne Abschlüsse, doch wie der Zellerndorf-Coach schilderte, waren es "vielleicht ein paar kleine Torabschlüsse, aber nicht so tragisch viel". So blieb die Begegnung lange offen, ohne dass eine Mannschaft wirklich ins Risiko ging oder die entscheidende Lücke fand.

Junge rücken nach, Zusammenhalt passt – auch der Gegner "brav"

Inhaltlich hakte bei Zellerndorf wenig, es fehlte eher die letzte Schärfe in der Box. "Im Großen und Ganzen hat eh alles geklappt", sagte Riedl und fand lobende Worte für seine Mannschaft: "Der Zusammenhalt hat gepasst." Auch für die Zuschauer hatte die Partie laut Riedl durchaus ihren Reiz: "Für die Zuschauer war es sicher nicht so schlecht zum Anschauen." Der Gegner hinterließ einen ordentlichen Eindruck. "Sie hatten auch ein paar Ausfälle, wir auch, und beide haben einfach Junge gespielt. Es hat gepasst. Muss sagen, es waren wirklich alle brav – sowohl die Gegner als auch wir", erklärte Riedl. Diskussionen blieben aus, das Spiel lief fair. Entsprechend fiel auch sein Gesamturteil aus: "Hat schon gepasst im Großen und Ganzen." In Summe blieb es eine Partie, in der Organisation und Fleiß stimmten, ohne dass vorne der letzte Funke übersprang.

Gerechtes 0:0 und ein klarer Auftrag für die nächsten Wochen

Warum es am Ende beim torlosen Remis blieb, fasste Riedl klar zusammen: "Keiner kam richtig vors Tor, es gab keine hundertprozentige. Der letzte Druck nach vorne hat bei beiden Mannschaften gefehlt." Deshalb fühlte sich das 0:0 für alle Seiten stimmig an. Für den SV Zellerndorf, aktuell mit 18 Punkten auf Rang 13, ist jeder Zähler wichtig, Hollenburg nimmt als Tabellenneunter einen Auswärtspunkt mit. Der Abend bot wenig Spektakel, aber viel Arbeit gegen den Ball – und die Erkenntnis, woran es anzusetzen gilt. Zellerndorf wird weiter an der Durchschlagskraft arbeiten müssen, die vielen jungen Spieler behutsam einbauen und sich dann wieder für den Aufwand belohnen. "Das Unentschieden war gerecht", sagte Riedl – und blickte bereits nach vorne auf die nächsten Aufgaben.