Zum Abschluss der 1. Klasse Nordwest feierte der SV Göllersdorf einen 3:1-Heimsieg gegen ÖTSU Großmugl. Eine frühe Rote für die Gäste stellte die Weichen, Göllersdorf nutzte die Überzahl clever und legte rasch vor. Sektionsleiter Christoph Riederer sprach von einem „verdienten Heimsieg“, der „in keinster Weise gefährdet“ war, und hob die starke Anfangsphase hervor. Die Torschützen: Philipp Zieger, Felix Gschlad und Ihor Balukh; für Großmugl traf Simon Wagner.

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Es waren kaum drei Minuten gespielt, da zeigte der Unparteiische Großmugls Petar Crnogorcevic die Rote Karte – eine Szene, die das Spiel sofort in eine klare Richtung lenkte. Göllersdorf packte die Chance beim Schopf und ging nur zwei Minuten später in Führung: Philipp Zieger nickte nach einem frühen Angriff zum 1:0 ein (5.). „Die Anfangsphase war entscheidend“, betonte Christoph Riederer, „danach war der Sieg nicht mehr gefährdet.“ Kurz darauf erhöhte Felix Gschlad, der sich im Abschlussspiel noch einmal beschenkte, auf 2:0 (13.). „Das war ein schönes Tor“, so Riederer, „ab da war das Spiel nie mehr in Gefahr.“ Zur Pause stand es 2:1, doch Göllersdorf hatte da längst mehr vom Spiel.
Großmugl gab sich trotz Unterzahl nicht auf und verkürzte noch vor der Pause durch Simon Wagner auf 2:1 (34.). „Das Tor fiel nach einer Standardsituation“, erinnerte sich Riederer, und ärgerte sich nur kurz, denn seine Elf blieb am Drücker. Nach dem Seitenwechsel rollten weiter viele Angriffe, oft über die Flügel. „Wir haben mit einem Mann mehr viele Chancen kreiert, es hätte deutlich höher ausfallen können“, sagte der Sektionsleiter. Das 3:1 war dann lehrbuchmäßig: Über links kam der Ball scharf zur Mitte, und Ihor Balukh vollendete rund um den Elferpunkt mit sattem Abschluss (65.). „Das war einer dieser schnellen Angriffe, wie wir sie uns vorgenommen hatten“, freute sich Riederer.
Im Fazit blieb Riederer deutlich: „Es war ein verdienter Heimsieg, der in keinster Weise je gefährdet war.“ Den Unterschied sah er in mehreren Punkten: „Die Breite und die Qualität unseres Kaders waren da, und mit der frühen Überzahl konnten wir das Spiel gut kontrollieren.“ Gleichzeitig fand er respektvolle Worte für den Gegner: „Großmugl hat das in Unterzahl gut verteidigt, wirklich gefährlich wurden sie aber kaum.“ Abseits der Tore war es ein emotionaler Abend. „Unser Kapitän Florian Unger hat nach vier Jahren sein letztes Spiel gemacht, er hat die Mannschaft gut geführt und noch einmal einen starken Eindruck hinterlassen.“ Nach dem Schlusspfiff verabschiedete der Obmann vor vollem Haus die Abgänge Roman Bruhs, Florian Unger und Felix Gschlad mit kleinen Geschenken und einer Rede – „Das Publikum war sensationell und hat die Jungs die ganze Saison getragen“, bedankte sich Riederer.