In der 1. Klasse Nordwest feierte der SV Spillern im Duell mit USV Leitzersdorf einen klaren 5:1-Heimsieg. Der Grundstein lag noch vor der Pause: Ein Dreifachschlag binnen vier Minuten stellte früh die Weichen. Nach dem Seitenwechsel legte Spillern nach, Leitzersdorf kam nur kurz heran. Trainer Christian Malek sprach von einem Schlüsselmoment beim 3:0 und hob hervor, wie gut seine Mannschaft mit dem Druck umgegangen ist. Vierfach-Torschütze Mahir Selimovic krönte einen Abend, an dem vieles zusammenpasste.

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Spillern erwischte den besseren Start und setzte den Gegner sofort unter Stress. Christian Malek fasste die Anfangsphase so zusammen: „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet und waren die ersten zwanzig, dreißig Minuten spielbestimmend.“ Rund um die 30. Minute verlor Spillern kurz den Faden. „Dann haben wir ein kleines Loch gehabt. Leitzersdorf ist aufgekommen“, sagte der Coach. Genau in diese Phase fiel der Knackpunkt: In Minute 37 traf Mahir Selimovic zum 1:0, zwei Minuten später erhöhte Adin Salihovic auf 2:0, und in der 41. Minute legte Selimovic das 3:0 nach. „Zum Glück haben wir in der 37., 39. und 41. Minute zugeschlagen und das Spiel in unsere Richtung gelenkt“, so Malek. Mit dem komfortablen 3:0 zur Halbzeit war die Richtung klar, Spillern hatte sich für die starke erste halbe Stunde endlich belohnt.
Nach der Pause blieb Spillern ruhig und kontrolliert. „Wir haben in der zweiten Hälfte weiter gut performt und das mit der nötigen Absicherung nach hinten sauber verwaltet“, erklärte Malek. Wieder hieß der Mann des Abends Mahir Selimovic: In der 51. Minute stellte er auf 4:0. Leitzersdorf meldete sich durch Lukas Kronberger mit dem 4:1 in der 54. Minute zurück, doch echte Spannung kam nicht mehr auf. Spillern blieb das aktivere Team und setzte den Schlusspunkt: In der 70. Minute machte Selimovic mit seinem vierten Treffer des Abends das 5:1 perfekt. „Unsere Mannschaft ist besonders gut mit dem extremen Druck umgegangen“, betonte Malek und verwies darauf, dass seine Truppe auch in den kniffligen Phasen nicht die Nerven verlor. Leitzersdorf hielt nach Kräften dagegen, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen.
Für Christian Malek war der Schlüsselmoment eindeutig: „Das 3:0 in der 41. Minute – da waren wir uns sicher, dass wir zumindest den Klassenerhalt schaffen.“ In dieser Aussage steckt die ganze Bedeutung des Abends: Ein Team, das zuletzt unter enormem Ergebnisdruck stand, brachte einen wichtigen Auftritt überzeugend zu Ende. „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Unter diesem Druck in den letzten fünf Spielen neun Punkte einzufahren, ist nicht selbstverständlich“, sagte der Trainer und hob dabei ausdrücklich die jungen Spieler hervor, „die von Beginn an super performt haben.“ Auch ein Wort zum Unparteiischen fand Platz: „Der Schiedsrichter hat stabil und gut gepfiffen.“ Mit dem klaren Heimsieg und einem Viererpack von Selimovic hat Spillern nicht nur Selbstvertrauen getankt, sondern auch gezeigt, dass vorne vieles funktioniert hat und hinten die nötige Absicherung da war.