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„Wir müssen mehr Tormöglichkeiten kreieren und verwerten“ – Michael Heim setzt beim ASK Kaltenleutgeben auf den Turnaround

Kaltenleutgeben

In der 1. Klasse Ost steckt Michael Heim mit seinem Verein ASK Kaltenleutgeben zur Saisonhalbzeit im Tabellenkeller. Nach dreizehn gespielten Runden rangiert die Mannschaft mit acht Punkten auf Platz elf. Trotz der prekären Ausgangslage bleibt der Trainer zuversichtlich, betont den Zusammenhalt im Team und die hohe Motivation. Nach der Winterpause hat Kaltenleutgeben die Vorbereitung aufgenommen, um den Rückrundenstart mit neuem Schwung anzugehen. Nach einer Serie von Niederlagen gegen Göttlesbrunn-Arbesthal, ASK Klein-Neusiedl und SC Höflein sorgte zuletzt ein Erfolg gegen den direkten Konkurrenten SV Zwölfaxing für einen kleinen mentalen Befreiungsschlag im Kampf um den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.

Torhüter legt sich Ball für Abstoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Starker Umbruch und erste Fortschritte

Der Sommer stand in Kaltenleutgeben im Zeichen des Umbruchs. „Wir haben uns neu formiert und verjüngt.Während der Winterpause den Prozess fortgesetzt und individuell auf einzelnen Positionen verstärkt“, erklärt Heim. Die Mannschaft startete mit einem nahezu runderneuerten Kader in die Saison. Mit Maurice Schütz, der nach Liesing wechselte, sowie Semih Uysal verließen zwei Spieler den Verein. Auf der anderen Seite kamen sechs neue Gesichter dazu. Heim spricht von einer intensiven Integrationsphase, in der die Neuzugänge Schritt für Schritt ins System eingebunden werden. „Wir starten jetzt mit der Vorbereitung und sind guter Dinge, dass wir bis Meisterschaftsstart die neuen Spieler integriert haben und Erfolge feiern können“, sagt er optimistisch.

Offensive bleibt das Sorgenkind

Trotz guter kämpferischer Leistungen blieb die Ausbeute vor dem gegnerischen Tor bislang zu gering. „Verbesserungspotenzial gibt es auf jeden Fall in der Offensive“, so Heim klar. „Wir müssen mehr Tormöglichkeiten kreieren beziehungsweise verwerten.“ In mehreren Spielen konnte Kaltenleutgeben zwar mithalten, ließ aber entscheidende Chancen liegen. Der jüngste Sieg gegen Zwölfaxing gibt Hoffnung, dass die Offensivbemühungen künftig erfolgreicher abgeschlossen werden. Inhaltlich will Heim die Trainingswochen nutzen, um den Kombinationsfluss zu verbessern, Automatismen zwischen den neu formierten Mannschaftsteilen zu festigen und besonders im Umschaltspiel sowie in der Chancenverwertung nachzuschärfen.

Blick nach vorne

Im Umfeld des Vereins herrscht Ruhe und zuversicht – eine Kontinuität, die helfen soll. Personell wurde nachgebessert und die Spieler sind alle Top motiviert, berichtet Heim erfreut. Das Ziel für die kommenden Wochen ist klar formuliert: Punkte sammeln und den Anschluss ans sichere Mittelfeld herstellen. Die jüngsten Resultate zeigen einen leichten Aufwärtstrend: Nach einem 0:0 gegen den SC Wolfsthal folgten zwar drei Niederlagen in Serie, doch der abschließende Sieg gegen Zwölfaxing zeigte, dass die Mannschaft lebt und kämpft. Heim: „Wir befinden uns zwar im Tabellenkeller, aber unser Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu holen und einen gesicherten Tabellenplatz zu erreichen.“ Mit dieser Einstellung, gepaart mit den personellen Anpassungen und einer fokussierten Vorbereitung, soll in der Rückrunde der Turnaround gelingen.