In der 21. Runde der 1. Klasse Ost setzte sich der ASK Kaltenleutgeben zuhause mit 2:0 gegen den SC Siebenhirten/Wien durch. Ein Blitzstart durch Abram Girgis nach drei Minuten und ein Treffer von Timur Music nach der Pause reichten den Gastgebern. Siebenhirten hielt gut dagegen, kam zu Chancen, doch der Ball wollte nicht rein. Trainer Wolfgang Quinz sprach von einem ausgeglichenen Spiel und meinte: "Uns hat heute einfach das Glück gefehlt." Damit blieben für die Gäste wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt aus.

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Der Auftakt gehörte den Hausherren: Schon nach drei Minuten stellte Abram Girgis auf 1:0. Siebenhirten brauchte einen Moment, fand dann aber ins Spiel und suchte den Weg nach vorne. Aus Sicht von Wolfgang Quinz war es kein einseitiges Spiel: "Das Spiel war sehr ausgeglichen." Seine Mannschaft arbeitete sich Chancen heraus, doch die letzte Präzision fehlte. Quinz brachte es auf den Punkt: "Wir haben relativ früh das 1:0 bekommen und unsere Chancen nicht genutzt. Wir hatten einige gute Möglichkeiten für den Ausgleich. Tore, die man nicht schießt, bekommt man dann." Zur Pause blieb es beim 1:0.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Gast mutig, hielt den Ball lange in den eigenen Reihen und drängte auf den Ausgleich. Gerade in dieser Phase kam der nächste Nackenschlag: In Minute 55 traf Timur Music zum 2:0 für Kaltenleutgeben. Quinz ordnete die Partie so ein: "Wir waren die bessere Mannschaft, hatten sehr viel Ballbesitz, konnten nur unsere Chancen nicht nutzen. Kaltenleutgeben war einfach effizienter und hat aus den wenigen Möglichkeiten Tore erzielt." Das zweite Tor nahm den Wienern den Schwung, während die Heimelf mit dem Vorsprung im Rücken ruhiger agieren konnte. Am Ende stand ein Ergebnis, das aus Gästesicht den Aufwand nicht widerspiegelte.
Für beide Teams ging es um wichtige Zähler im Abstiegskampf, das bestätigte auch Quinz: "Der Gegner war genauso wie wir unter Druck, es ging um den Klassenerhalt." In der Tabelle liegt Kaltenleutgeben nun mit 21 Punkten auf Rang 11, Siebenhirten hält bei 12 Zählern und Platz 13. Trotz der Enttäuschung fand der Trainer respektvolle Worte: "Es war eine sehr angenehme, faire Mannschaft. Ich kann nur gratulieren." Eine Szene störte ihn dennoch: "Die Leistung des Schiedsrichters war okay. Es gab vielleicht eine strittige Situation bei einem schweren Foul, das Rot hätte sein müssen. Der Schiedsrichter hat es aber nicht gesehen." Sein Fazit bleibt positiv: "Es war sehr viel Positives."