Spielberichte

Hundsheim kassiert 0:4 in Siebenhirten – frühes Slapstick-Tor und Standard nehmen den Gästen den Wind

Siebenhirten/Wien
SV Hundsheim

Im Duell der 1. Klasse Ost setzte es für den SV Hundsheim bei SC Siebenhirten/Wien eine klare 0:4-Niederlage. Die Gastgeber stellten früh auf 2:0 und legten in der Schlussphase doppelt nach. Hundsheim kam nach der Pause zwar besser ins Spiel, blieb aber ohne Abschlussglück. Co-Trainer Alexander Streicher sprach von fehlender Präsenz vor dem Wechsel, einem kuriosen ersten Gegentor und einem Standard als Knackpunkte – und lobte das aggressive Pressing des Gegners. Unterm Strich stand ein gebrauchter Abend für die Gäste.

Spieler rutscht mit Ball auf Rasen

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Frühe Gegentreffer stellen die Weichen

Siebenhirten legte einen Start nach Maß hin: Schon in der 8. Minute traf Fabien Damböck zum 1:0, in Minute 22 erhöhte David Joseph auf 2:0. Damit war die Richtung vorgegeben, zur Pause stand es 2:0. Aus Hundsheimer Sicht fiel der Auftakt doppelt bitter aus. Alexander Streicher ordnete klar ein: „Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, nicht umsetzen können – dementsprechend ist das Ergebnis.“ Das erste Gegentor bezeichnete er als „Slapstick-Tor“, das zweite kam „wieder nach einer Standardsituation, bei der wir nicht richtig gestanden sind“. Genau diese Momente taten weh, weil die Gäste in der ersten Hälfte „nicht die Präsenz gezeigt haben, die wir ausgemacht haben“. In der Schlussphase legten die Wiener noch einmal nach: Noel Hintermüller stellte in der 87. Minute auf 3:0, Ibrahim Ekinci besorgte zwei Minuten später den 4:0-Endstand.

Mehr Druck nach der Pause, aber kein Tor für Hundsheim

Nach dem Seitenwechsel zeigte Hundsheim ein anderes Gesicht. „In der zweiten Hälfte hat das offensivere Spiel besser geklappt. Wir sind mehr über die Seiten gekommen und waren präsenter im Strafraum“, schilderte Streicher. Der Aufwand blieb jedoch ohne Ertrag: „Wir konnten den Druck nicht in Tore umsetzen.“ Der Co-Trainer benannte deutlich, was vor allem vor der Pause gefehlt hatte: „Die Einstellung war nicht die, die wir ausgemacht haben. Wir wollten Druck machen und aus einer gesicherten Abwehr herausspielen – das ist nicht passiert.“ Gleichzeitig hob er die Qualität des Gegners hervor: „Siebenhirten hat extrem gepresst, uns unter großen Druck gesetzt, gekämpft, war präsent und hat die Zweikämpfe gewonnen.“ So hielten die Gastgeber die Hundsheimer Versuche gut vom eigenen Tor fern und entschieden die Partie mit kühlem Kopf in den entscheidenden Momenten.

„Zusammenhalt stärken“ – Streicher über Ursachen, Schiedsrichter und den Blick nach vorne

Ein Randthema waren zu Beginn auch einige Zweikämpfe auf der Gegenseite. „Am Anfang hätte der Schiedsrichter bei zwei, drei Fouls an unserer Nummer zehn energischer durchgreifen müssen“, meinte Streicher, fügte aber fair an: „Ansonsten war das Schiedsrichterteam in Ordnung.“ Die frühen Fouls hätten Spuren hinterlassen: „Der Respekt war sehr groß, der eine oder andere hat im Zweikampf nicht die Präsenz gezeigt, die notwendig gewesen wäre. Wir haben am Ende leider wieder einen Verletzten zu beklagen, der sehr wichtig für uns ist.“ Sportlich bleibt der Fokus klar. „Im Training muss der Zusammenhalt wieder gestärkt werden, so dass wir als eine Einheit auftreten. Außerdem wollen wir die Abwehr weiter stabilisieren und vorne Tore schießen“, blickte Streicher nach vorne. 

1. Klasse Ost: Siebenhirten/Wien : Hundsheim - 4:0 (2:0)

  • 89
    Ibrahim Ekinci 4:0
  • 87
    Noel Hintermüller 3:0
  • 22
    David Joseph 2:0
  • 8
    Fabien Damböck 1:0