In der 1. Klasse Ost setzte sich der SC Höflein beim ASK Kaltenleutgeben mit 3:0 (2:0) durch. Trainer Ernst Horvath sprach von einer starken ersten Hälfte und einem abgeklärten Finish: Seine Mannschaft nutzte vor der Pause zwei Fehler der Heimelf, nach dem Seitenwechsel hielt sie dem Gegenwind und zwei Chancen der Gastgeber stand, ehe Lukas Kissak spät alles klar machte. „Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben genug Qualität auf den Platz gebracht, um klar zu gewinnen“, sagte Horvath.

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Höflein erwischte den besseren Start und spielte im ersten Durchgang mit dem Wind konsequent nach vorne. „Vom Anpfiff weg waren wir die klar bessere Mannschaft“, ordnete Ernst Horvath ein. Der Plan trug früh Früchte: In Minute 19 stellte Lukas Kissak auf 0:1. Horvath beschrieb den Auftakt ausführlich: „Das 1:0 war ein gewonnener Zweikampf auf der Mittellinie, Arif Kilicaslan hat Kissak stark freigespielt, und Lukas ist alleine auf den Tormann zu und hat ihm keine Chance gelassen.“ Höflein blieb am Drücker, nutzte die Räume und bestrafte die nächste offene Lücke. In der 36. Minute erhöhte Maximilian Divljak auf 0:2 – erneut so, wie es der Trainer sehen wollte: „Das zweite Tor war eine schöne Kombination über links, von Juraj Kiss über Maximilian Divljak zu Andrej Nemec und zurück zu Divljak. Max hat dann den Tormann ausgespielt und ins leere Tor eingeschoben.“ Mit der verdienten 2:0-Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drehte der Wind – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. „In der zweiten Halbzeit haben wir Gegenwind gehabt und nicht mehr so sicher gewirkt“, gab Horvath offen zu. Kaltenleutgeben schob die Linie nach vorne, investierte mehr in die Zweikämpfe und kam laut Höfleins Coach zu zwei guten Möglichkeiten. „Sie hatten nach der Pause zwei Chancen, haben sie aber nicht genutzt“, meinte Horvath. Weil Höflein defensiv konzentriert blieb und die Gastgeber trotz ihres Aufbäumens nicht herankamen, lief die Uhr für die Gäste. Kurz vor Schluss folgte der endgültige Knockout: In Minute 88 traf erneut Lukas Kissak im Konter zum 0:3 und schnürte damit seinen Doppelpack. „Wir haben den Vorsprung über die Ziellinie gebracht und mit dem dritten Treffer den Deckel draufgemacht“, so Horvath. Positiv vermerkte er auch: „Es gab keine Diskussionsmomente, der Schiedsrichter hat souverän geleitet.“
In der Analyse blieb Horvath bodenständig. „Es war kein hochklassiges Spiel, der Platz war nicht gut bespielbar und der Wind hat seinen Teil beigetragen“, sagte der Trainer, der die eigene Effizienz hervorhob: „Wir haben die Stellungsfehler in der Abwehr von Kaltenleutgeben in der ersten Halbzeit gut ausgenutzt und zwei Tore gemacht.“ Den Unterschied machte für ihn die Qualität im Ballbesitz und die Konsequenz vorne: „Wir hatten mehr Qualität im Ballbesitz und im Abschluss. Damit konnte Kaltenleutgeben nur phasenweise mithalten.“ Nach dem Schlusspfiff gab es noch einen besonderen Moment: „Mirzet Hot hat heute sein letztes Heimspiel als Spielertrainer des ASK Kaltenleutgeben bestritten, wir sind gemeinsam Spalier gestanden. Das war eine super Fairplay-Aktion beider Mannschaften.“ Sportlich festigt Höflein mit nun 50 Punkten Rang drei nach 25 Runden, während Kaltenleutgeben bei 21 Zählern auf Platz elf hält – die Richtung für beide Teams ist damit klar umrissen.