Für den SV Hundsheim ist eine wechselhafte Saison in der 1. Klasse Ost mit Platz 10 und 25 Punkten zu Ende gegangen – das Minimalziel Klassenerhalt ist erfüllt. Co-Trainer Alexander Streicher blickt dennoch nach vorn: „Wir sind nicht abgestiegen. Das war unser Ziel.“ Gleichzeitig fordert er Konsequenzen aus den Lehren der Saison: „Wir brauchen einen größeren Kader, um in der 1. Klasse weiterhin eine gute Rolle zu spielen.“ Die Stimmung im Verein ist trotz vieler Verletzungen positiv – und der Blick auf die nächste Spielzeit klar.

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Der Weg durch diese Spielzeit war für Hundsheim ein ständiges Ringen um Stabilität. In den ersten Runden schnupperte man kurz an der oberen Tabellenhälfte, ehe sich das Team über weite Strecken zwischen Rang acht und zehn einpendelte – am Ende steht Platz 10 mit 25 Punkten. Für Alexander Streicher ist das Ergebnis nüchtern, aber ehrlich: „Wir sind nicht abgestiegen. Das war unser Ziel.“ Damit ist das Minimum abgehakt, doch der Co-Trainer will mehr als nur Schadensbegrenzung. „Der Kader muss breiter werden. Wir brauchen einen größeren Kader, um in der 1. Klasse weiterhin eine gute Rolle zu spielen“, erklärt er. Der Tenor: Die Basis stimmt, das Fundament soll nun stabiler und belastbarer gemacht werden, damit Hundsheim künftig weniger wackelt und sich konstanter im Mittelfeld festsetzen kann.
Konsequenz aus der Analyse ist ein deutlicher Schnitt in der Kaderbreite. „Wir kriegen sicher sieben Spieler fix dazu“, sagt Streicher, „und zwei bis drei werden gehen.“ Namen will er noch keine nennen, die Stoßrichtung ist jedoch klar: mehr Konkurrenz, mehr Optionen, weniger Improvisation. Das ist auch nötig, denn die Personalsituation war zuletzt eine Dauerbaustelle. „Momentan haben wir sehr viele Verletzte. Es ist schwierig, überhaupt eine Mannschaft zusammenzubekommen“, beschreibt der Co-Trainer die aktuellen Wochen offen. Hoffnung macht der Zeithorizont: „Bis zum Start der Vorbereitung sollten alle wieder fit sein.“ So soll die Anlaufphase genutzt werden, um die Neuen einzubauen, die Rückkehrer ans Teamtempo heranzuführen und Abläufe einzuschleifen. Dass das Betreuerteam zusammenbleibt, gibt zusätzliche Ruhe. „Das Betreuerteam bleibt beieinander, wir arbeiten so weiter“, betont Streicher.
Trotz der holprigen Personallage beschreibt Streicher die Atmosphäre im Klub als Pluspunkt: „Die Stimmung im Verein und in der Mannschaft ist hervorragend.“ Leistungsträger haben sich gezeigt, auch wenn Hundsheim insgesamt oft auf Kante genäht agieren musste. „Patrick Wieser, Lukas Ollinger und Florin-Sebastian Veresteanu haben sich in den letzten Monaten besonders hervorgetan“, sagt der Co-Trainer. Den Blick über den Tellerrand verliert er dabei nicht: „Perchtoldsdorf war vom Spiel her sehr beeindruckend, und Wolfsthal ist ein verdienter Meister.“ Das deckt sich mit der Tabelle, in der USC Perchtoldsdorf oben mitmischt und der SC Wolfsthal ganz vorne steht. Für Hundsheim ist der Weg für 2026/27 umrissen: „Wir wollen uns im Mittelfeld festigen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Wir wollen attraktiven Fußball spielen und die gute Stimmung mitnehmen.“