In der 1. Klasse Ost hat der SC Höflein die vergangene Saison auf Rang vier beendet. Trainer Ernst Horvath zieht nach den letzten Wochen ein grundsätzlich positives Fazit, auch wenn er nicht mit allem zufrieden war. „Bis auf zwei, drei Spiele, wo wir nicht unsere Qualität abrufen konnten, war’s im Großen und Ganzen okay“, sagt der Coach und bringt damit die Lage seines Teams ziemlich genau auf den Punkt.

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Ein Blick auf den Saisonverlauf zeigt, warum Horvath seine Mannschaft insgesamt positiv einordnet. Höflein war von Beginn an in der Spitzengruppe dabei, stand nach der ersten Runde sogar auf Rang zwei und bewegte sich danach lange zwischen Platz drei und sechs. Es gab also keine wilde Achterbahnfahrt, sondern über weite Strecken eine stabile Saison. Auffällig ist allerdings auch, dass die Mannschaft zwischendurch etwas zurückfiel und nach Runde 18 nur auf Rang sieben lag. Gerade deshalb wiegt die Schlussphase umso mehr. Aus den letzten fünf Partien holte Höflein zehn Punkte, gewann gegen Sportfreunde Berg mit 3:0, ließ auf die 2:3-Niederlage gegen Götzendorf zwei klare Siege gegen Velm und Kaltenleutgeben folgen und trennte sich zum Abschluss 1:1 von Wolfsthal. Diese Serie brachte den Klub wieder nach vorne und am Ende auf 51 Punkte.
Horvath bewertet die vergangenen Monate nicht nur über Ergebnisse und Tabellenplätze. Für ihn ist auch entscheidend, wie seine Mannschaft intern auftritt. „Ich bin mit meiner Mannschaft von der Einstellung her und vom Charakter her sehr zufrieden“, sagt der Trainer, und dieser Satz erklärt viel von dem, was Höflein in dieser Saison ausgezeichnet hat. Auch wenn nicht in jedem Spiel die volle Qualität auf den Platz kam, sieht der Coach eine intakte Gruppe, auf der sich weiter aufbauen lässt. Den Blick auf die Konkurrenz hält er dabei nüchtern. „Wir wissen, dass es viele gute Mannschaften gibt. Alle, die in den Top fünf waren, haben sehr gut gearbeitet und gute Spieler“, sagt Horvath. Dass Höflein in dieser Gruppe mitgemischt hat und am Ende nur knapp hinter dem Podest gelandet ist, unterstreicht den ordentlichen Verlauf dieser Saison. Gleichzeitig macht der Trainer klar, dass im Verein niemand abhebt. „Wir schauen, dass wir unseren Weg weitergehen, und dann werden wir nächste Saison weitersehen, was herauskommt.“
Noch offen ist beim SC Höflein, wie der Kader für die kommende Zeit genau aussehen wird. Bei möglichen Abgängen wollte sich Horvath noch nicht festlegen, auch bei Neuzugängen gibt es nach außen noch keine Freigabe. „Es ist noch nicht alles fixiert. Das können wir erst ab Mitte Juli freigeben“, erklärt der Trainer. Auch im Trainerstab und im Vereinsumfeld sind derzeit keine größeren Änderungen Thema. Sorgen bereiten vielmehr zwei Verletzungen, die Höflein noch länger begleiten dürften. Martin Eichler wurde nach einem Achillessehnenriss bereits operiert. Bei Dominik Horvath steht laut Ernst Horvath wahrscheinlich noch ein kleiner Eingriff bevor, nachdem eine Zyste und ein Ödem im Knöchel festgestellt wurden. „Da muss man schauen, wie lange die Genesung dauert, aber es wird schon noch ein Weilchen dauern“, sagt der Trainer.