Spielberichte

„Wir wollen den Erfolgslauf bestätigen“ – Daniel Sacher und der SV Bad Erlach blicken voraus

SV Bad Erlach

In der 1. Klasse Süd blickt Daniel Sacher, sportlicher Leiter des SV Bad Erlach, auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück. Nach dem Aufstieg hat sich der Verein souverän in der neuen Liga etabliert und überwintert auf Platz vier. Der Rückblick fällt positiv aus: Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase entwickelte sich das Team zu einem der stärksten Außenseiter der Klasse. Sacher spricht über das konstante Leistungsniveau, gezielte Verstärkungen in der Winterpause und das Ziel, den Schwung aus dem Herbst in die Rückrunde mitzunehmen. Dabei hebt er den Zusammenhalt im Verein und die sportliche Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft hervor.

Ersatzbank mit Sportplatz im Hintergrund

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Starker Herbst nach verhaltenem Start

Bad Erlach musste sich nach dem Aufstieg zunächst an Tempo und Physis in der 1. Klasse Süd gewöhnen, legte danach aber deutlich zu. Die Mannschaft arbeitete sich mit einem „tollen Erfolgslauf“, wie Sacher betont, bis auf den vierten Tabellenrang vor. Der Abstand zu den Spitzenplätzen blieb gering – insbesondere die Auftritte ab der 3. Runde mit einem Erfolgslauf von sieben Siegen in Folge zeigte, dass Bad Erlach in der neuen Umgebung konkurrenzfähig ist.

In den letzten fünf Partien der Hinrunde gab es Siege gegen den SC Hochwolkersdorf und den SV Grimmenstein, ehe man sich knapp der SVg Pitten, Scheiblingkirchen II und dem SC Pottenstein geschlagen geben musste. Mit 22 Punkten aus 13 Begegnungen hält der Klub den Anschluss an die Aufstiegsränge und blickt selbstbewusst auf den weiteren Saisonverlauf.

Gezielte Verstärkungen und eine klare Linie

In der Winterpause setzte Bad Erlach vor allem auf Kontinuität. „Der Großteil der Mannschaft ist zusammengeblieben, das war auch unser erstes Ziel“, erklärt Sacher. Den einzigen Abgang von Dejan Lukic, der aus privaten Gründen ins Burgenland zurückkehrte, kompensierte der Verein mit drei Verpflichtungen: Elias Röcher für die linke Seite soll zusätzlichen Schwung und Qualität bringen, Defensivspezialist Patrick Silva Gomes kam von Bad Vöslau, und der talentierte Eigenbauspieler Moritz Hendling kehrte von Wiener Neustadt II zurück. Der Rückkehrer befindet sich noch im Aufbautraining und soll voraussichtlich Ende Februar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

„Alle drei sind Spieler, mit denen wir langfristig arbeiten wollen und die Qualität sowie Perspektive für die Rückrunde und kommenden Jahre mitbringen“, betont Sacher und unterstreicht die Philosophie, auf junge Talente aus der Region zu setzen, um den Verein nachhaltig weiterzuentwickeln.

Optimismus und klare Perspektive

Die Stimmung innerhalb des Teams beschreibt Sacher als ausgezeichnet. Nach intensiven Einheiten in den ersten Wochen nach der Winterpause „zieht die Mannschaft voll mit – trotz der schlechten Wetterbedingungen“. Auch strukturell setzt der Verein auf Stabilität: Das Trainerduo genießt volles Vertrauen, nachdem es den Aufsteiger taktisch und sportlich auf das aktuelle Niveau geführt hat.

In der anstehenden Rückrunde möchte Bad Erlach die starken Auftritte aus dem Herbst bestätigen und weiterhin ein attraktives, laufstarkes Spiel zeigen. Besonders beeindruckt hat Sacher der Tabellenführer Scheiblingkirchen II, der als Maßstab für die nächsten Jahre gilt: „An dieser Philosophie und sportlichen Qualität wollen wir uns orientieren.“ Mit dieser klaren Haltung und dem ausgeglichenen Kader sieht sich der Verein gut gerüstet, um im Frühjahr erneut im vorderen Tabellenfeld mitzuspielen – und vielleicht sogar länger im Aufstiegsrennen der 1. Klasse Süd dabei zu bleiben, obwohl das in der aktuellen Saison noch nicht das Ziel ist, sondern die stetige Entwicklung der Mannschaft und unserer Philosophie um langfristig in den kommenden Jahren im Titelrennen zu sein und einen möglichen Aufstieg in die Gebietsliga zu realisieren.