Im Duell zwischen dem SV Grünbach und dem SC Hochwolkersdorf in der 1. Klasse Süd ordnete Thomas Steiner die Lage nüchtern ein: „Im Großen und Ganzen war’s ein leistungsgerechter Sieg für uns. Wir sind mit den widrigen Bedingungen, speziell dem starken Wind, besser zurechtgekommen als der Gegner.“ Der Wind prägte die Partie, echte Kontrolle war selten. Hochwolkersdorf nutzte die wenigen Chancen konsequent und schlug früh zu – der Blick des Trainers blieb dennoch geerdet und bereits auf die nächste, voraussichtlich enge Aufgabe gerichtet.

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Der Beginn gehörte den Gästen: In der 11. Minute traf Elias Meisl zur 1:0-Führung, zwei Minuten später erhöhte Michael Riegler auf 2:0 – die frühe Konsequenz passte zum Bild eines Spiels mit wenigen Großchancen. „In Summe hielten sich die Torchancen in Grenzen“, erklärte Steiner. „Durch den starken Wind konnte man nicht wirklich von Spielkontrolle oder längeren Ballbesitzphasen sprechen – die Partie war insgesamt sehr wild. Aber wir haben in Summe mehr Gefahr ausgestrahlt als Grünbach.“
Der Wind bestimmte die Statik: Viele hohe Bälle, zahlreiche Luftduelle und intensive Läufe prägten den Nachmittag. „Genau so war das Bild der Partie“, so Steiner. Strittige Szenen blieben aus: „Da gab es eigentlich nichts, worüber man groß diskutieren müsste.“
In der Schlussphase stellte Mario Rath in der 83. Minute auf 3:0, ehe Serkan Silan in der 90. Minute per Freistoß aus rund 25 Metern zum 3:1 verkürzte. „Da hat der Wind sicher seine Rolle gespielt“, ordnete Steiner den späten Standard ein. Den Blick richtete er rasch nach vorn: „In dieser Liga kommt es in jedem Spiel auf Kleinigkeiten an, weil jede Mannschaft jede schlagen kann. Unser Auftrag ist klar: Punkte holen – ich erwarte wieder ein enges, kampfbetontes Spiel.“