In der 1. Klasse Süd setzte sich der ASK Oberwaltersdorf gegen den SV Grünbach mit 3:0 durch. Nach zähem Beginn brachte Daniel Reiner (26.) die Hausherren in Front, zur Pause stand es 1:0. Nach dem Wechsel legten Nikola Frljuzec (49.) und Fabian Poukar (58.) nach. Co-Trainer Robert Pfitzner lobte die kompakte Abwehr und meinte: "Grünbach war über 90 Minuten nie gefährlich." Gleichzeitig sah er trotz der klaren Führung im Umschalten noch Luft nach oben und kündigte an, dort weiter anzusetzen.

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Oberwaltersdorf brauchte etwas, um ins Rollen zu kommen, blieb aber geduldig. „Am Anfang war die Partie sehr verhalten. Beide Mannschaften haben sich eher auf die Defensivaufgaben konzentriert“, schilderte Co-Trainer Robert Pfitzner den Beginn und ergänzte: „Wir waren offensiv dann sicherlich besser, Grünbach ist über die ganzen 90 Minuten eigentlich nie gefährlich geworden.“ Die Führung fiel nach einer fein getimten Hereingabe aus dem Halbfeld von Lukas Laha, die Daniel Reiner per Kopf zum 1:0 verwertete (26.). „Das 1:0 war eine schöne Flanke aus dem Halbfeld von Lukas Laha“, so Pfitzner. Mit dem 1:0 im Rücken ging es in die Kabinen, nach der Pause legte Oberwaltersdorf zu: Nikola Frljuzec staubte kurz nach Wiederbeginn zum 2:0 ab (49.), ehe Fabian Poukar in Minute 58 auf 3:0 stellte. „Dann ein schönes 3:0“, freute sich Pfitzner über den entschlossenen Auftritt nach dem Seitenwechsel.
Der Schlüssel lag für die Gastgeber klar in der Ordnung gegen den Ball. „Besonders gut funktioniert hat sicher das Defensivverhalten. Wir wollten unser Spiel wieder darauf auslegen, kompakter zu stehen und wenig Chancen zuzulassen. Das hat sehr gut funktioniert“, betonte Pfitzner. Seine Mannschaft blieb hinter dem Ball diszipliniert und ließ über weite Strecken kaum etwas zu – ganz bewusst, denn der Gegner war trotz des letzten Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen. „Wir wussten von Grünbach, dass es keine einfache Mannschaft ist. Obwohl sie Letzter sind, hatten wir Respekt. Deswegen sind wir eher kompakt gestanden und nicht vorne drauf gepresst“, erklärte der Co-Trainer. Aus dieser Stabilität ergaben sich die Momente, in denen Oberwaltersdorf zuschlagen konnte – zuerst vor der Pause, dann binnen einer guten Viertelstunde nach Wiederanpfiff, als die Partie endgültig in klare Bahnen lief.
Auch offensiv gab es klare Muster: Zweimal bereitete laut Pfitzner Lukas Laha vor – beim 1:0 mit einer Flanke, beim 2:0 aus einer Situation, in der er eigentlich selbst abschließen wollte. „Beim Umschalten müssen wir die Angriffe noch besser zu Ende spielen“, hielt Pfitzner trotz des Dreiers selbstkritisch fest. Genau dort will das Team ansetzen, um aus Ballgewinnen noch öfter klare Chancen zu erzeugen. Positiv vermerkte er die ruhige Spielleitung: „Der Schiedsrichter war okay. Es gab keine Szene, über die man groß diskutieren müsste.“ Unterm Strich stand ein verdienter Heimsieg, getragen von Kompaktheit, Ruhe am Ball und klaren Abschlüssen.