Spielberichte

Matthias Winkler (Co-Trainer SV Grünbach): „Wir waren sofort da und haben verdient 2:0 geführt“

SV Grünbach
SK Wiesmath

In der 20. Runde der 1. Klasse Süd feierte der SV Grünbach gegen den SK Raika Wiesmath einen 4:2-Heimsieg. Co-Trainer Matthias Winkler sprach von einem starken Start und einer verdienten 2:0-Führung, ehe die Gäste kurz vor der Pause auf 2:1 stellten. Nach Wiederbeginn legte Grünbach wieder nach, Wiesmath antwortete rasch – entschieden war es erst in der Nachspielzeit. Winkler hob neben einer clever ausgespielten Standardsituation vor allem eines hervor: die pure Erleichterung über die drei Punkte.

Weiß-Blauer Ball auf Rasen

Foto von Mick Haupt auf Unsplash

Grünbach startet wuchtig und führt früh 2:0

Grünbach erwischte den besseren Start und legte sofort Entschlossenheit an den Tag. „Wir waren sofort voll konzentriert da und haben verdient 2:0 geführt“, sagte Co-Trainer Matthias Winkler. Den Bann brach in Minute 9 Patrik Gajan – nach einer Freistoßvariante nahe der Grundlinie. Winkler schilderte die Szene so: „Es war ein Freistoß ziemlich an der Grundlinie außerhalb vom Sechzehner. Alle dachten, es wird reinflankt, dann kam der Pass in den Rückraum. Patrik Gajan ist eingelaufen und hat souverän abgeschlossen, unhaltbar für den Torwart.“ Nur zehn Minuten später legte Serkan Silan das 2:0 nach. Danach kam Wiesmath besser rein; rund um den Grünbacher Sechzehner wurde es gefährlicher, wie Winkler einräumte. In der Nachspielzeit traf Josef Schwarz zum 2:1-Pausenstand.

Wiesmath bleibt dran, doch Lichy und Gajan machen den Deckel drauf

Nach der Pause blieb das Spiel offen, doch Grünbach fand wieder den besseren Zug zum Tor. In der 70. Minute stellte Matus Lichy auf 3:1 und gab der Heimelf Luft. Lange währte der Komfort nicht, denn nur zwei Minuten später verkürzte Elias Rodax für Wiesmath auf 3:2 – die Gäste hatten damit sofort geantwortet. Für Winkler war es schwer, einen einzigen Knackpunkt herauszugreifen: „Der wichtigste Moment? Eines der vier Tore, die wir geschossen haben.“ Was seiner Elf über 90 Minuten am meisten half, fasste er knapp zusammen: „Die Einsatzbereitschaft.“ Auch den Gegner bewertete er nüchtern: „Die Leistung von Wiesmath war in Ordnung. Ich sehe nicht oft Spiele von Wiesmath.“ In der Schlussphase blieb Grünbach dennoch abgeklärt genug, um den Dreier heimzubringen.

Einsatzbereitschaft, ein Handspiel und die Erleichterung danach

Diskussionsstoff gab es für Winkler trotz des Sieges auch. Er beschrieb eine Szene im eigenen Strafraum so: „Bei der folgenden Aktion war eine Flanke vom Gegner, und da hat der Gegner mir auf die Hand geschossen, ich war im Sechzehner. Ich weiß nicht, ob es ein Elfer war, aber es war sicher eine Situation, wo man Elfer geben kann – leider nicht.“ In der Nachspielzeit fiel die Entscheidung dann auf der anderen Seite. Zunächst sah Manuel Schwarz die Rote Karte, kurz darauf stellte Patrik Gajan mit seinem zweiten Treffer in Minute 90+5 auf 4:2. „Das 4:2, auch wenn es sehr spät war, ist mir geblieben. Es war erleichternd, weil wir gewusst haben, wir haben jetzt endlich die drei Punkte gemacht“, sagte Winkler spürbar gelöst.

Für Grünbach sind es wertvolle Zähler und ein Schub fürs Selbstvertrauen – mit der gezeigten Energie will die Mannschaft die nächsten Aufgaben ebenso mutig anpacken.

1. Klasse Süd: Grünbach : Wiesmath - 4:2 (2:1)

  • 95
    Patrik Gajan 4:2
  • 72
    Elias Rodax 3:2
  • 70
    Matus Lichy 3:1
  • 47
    Josef Schwarz 2:1
  • 19
    Serkan Silan 2:0
  • 9
    Patrik Gajan 1:0