In der 1. Klasse West zieht Hans-Christian Wieland, Sportlicher Leiter von ASK SAR Hausmening, eine rundum positive Zwischenbilanz. Nach einer Hinrunde mit 20 Punkten aus 13 Spielen und Platz fünf in der Tabelle zeigt er sich sowohl mit dem Verlauf des Herbstes als auch mit der Entwicklung im Verein äußerst zufrieden. Die jüngste Serie unterstreicht die Konstanz: Unentschieden gegen SCU Ybbsitz und SV Neumarkt, ein Sieg zuletzt über die Sportunion Allhartsberg sowie enge Partien gegen den USV Ferschnitz und die ÖTSU Steinakirchen halten Hausmening in Schlagdistanz zur Spitze. Die Mannschaft geht mit Selbstvertrauen und klarer Struktur in die zweite Saisonhälfte.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Wieland betont, dass die gewachsene Mannschaftsstruktur ein zentraler Erfolgsfaktor ist. Der Grundstamm des Teams wurde beibehalten, was sich spürbar auf das Zusammenspiel auswirkt: „Wir haben den Stamm beisammen gehalten und wollen im Frühjahr weiter konsequent punkten.“
Dazu passt die ruhige, verlässliche Vereinsführung: „Der Verein ist sehr gut geführt, alles läuft in ruhigen Bahnen.“ Auch die Stimmung innerhalb der Truppe stimmt – das Trainingslager wurde intensiv genutzt, die Vorbereitung verläuft „sehr gut“.
In der Winterpause gab es nur eine punktuelle Kaderänderung: Filip Cernak wechselte nach Blindenmarkt, zudem stieß mit Rene Kriska ein Neuzugang aus St. Oswald zum Team. Diese behutsame Anpassung unterstreicht die klare Linie des Vereins: keine unnötigen Umbrüche, sondern kontinuierliche Weiterentwicklung.
„Wir sind sehr zufrieden, sowohl mit der Mannschaft als auch mit der Performance als Verein“, erklärt Wieland. Positiv zudem: Der gesamte Kader ist fit, verletzte oder angeschlagene Spieler gibt es derzeit keine – ein optimaler Ausgangspunkt fürs Frühjahr.
Mit Blick auf die kommenden Spiele erwartet Wieland eine enge und spannende Rückrunde in der 1. Klasse West. „Es gibt keinen Gegner, der als übermächtig erscheint. Man kann gegen jeden Gegner gewinnen, aber auch gegen jeden verlieren“, sagt er und verweist auf die Ausgeglichenheit der Liga. Genau dieser Charakter der Meisterschaft macht den Fußball im Westen Niederösterreichs so interessant.
Hausmening startet aus einer Position der Stärke – getragen von Zusammenhalt, Teamgeist und einer intakten Struktur. Die jüngsten Resultate gegen Teams wie den SCU Ybbsitz (Remis) und die Sportunion Allhartsberg (Sieg) bestätigen den Kurs. „Wir sind sehr zufrieden“, resümiert Wieland. Entsprechend selbstbewusst nimmt Hausmening die kommenden Wochen in Angriff – die Top fünf der Liga fest im Visier.