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„Klassenerhalt geschafft – jetzt brauchen wir hinten mehr Stabilität“: Stankevicius über Euratsfelds Plan

SCU Euratsfeld

In der 1. Klasse West hat der SCU Euratsfeld eine bewegte Saison hinter sich: Am Ende steht Rang 6 und 37 Punkte. Trainer Vitalis Stankevicius spricht von einem klaren Schritt nach vorn: „Klassenerhalt geschafft – das war unser wichtigstes Ziel.“ Im Frühjahr lief es laut Coach besonders rund, gleichzeitig bleibt die Defensive das Thema. Erste Neuzugänge sind da, die Stimmung ist gut – und die Planung für den Sommer läuft weiter.

Die Beine mehrerer Fußballspieler in Rot-Gelb und Weiß

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Vom Zittern zum sicheren Platz: Euratsfeld legt im Frühjahr zu

Aus Euratsfelder Sicht begann das Jahr mit ordentlich Druck im Nacken. „Es war für alle eine Abstiegsgefahr da, aber wir haben das sehr gut umgesetzt“, blickt Vitalis Stankevicius zurück. Der Trend bestätigt das: Von den hinteren Plätzen im Herbst arbeitete sich seine Mannschaft im Frühjahr nach oben und schloss schließlich als Sechster ab. Der Coach betont die Entwicklung: „Wir sind Vize-Frühjahrsmeister und in der Heimtabelle Vizemeister, das war für uns extrem wichtig.“ Gerade vor eigenem Publikum habe die Truppe viele gute Auftritte gezeigt und „viele gute Siege eingefahren“. In der Tabelle arbeitete sich Euratsfeld im Schlussdrittel wieder in den einstelligen Bereich vor, was den Eindruck eines stabileren Frühjahrs untermauert. „Alle sind zufrieden mit der Mannschaftsentwicklung“, fasst Stankevicius zusammen – der Klassenerhalt als Pflicht, die Schritte nach vorne als Kür.

Baustelle Gegentore und frische Gesichter: Transfers sollen Tiefe bringen

So positiv der Abschluss ausfällt, der Trainer verschweigt die größte Baustelle nicht. „Was nicht so gut funktioniert hat: Wir haben sehr viele Gegentore bekommen. Da gibt es klaren Verbesserungsbedarf“, sagt Stankevicius. Um die Balance zu verbessern, will Euratsfeld den Kader verbreitern: „Wir schauen in der Transferzeit, dass es auf dieser Position besser ausschaut – oder sagen wir: dass wir einen größeren Kader haben.“ Erste Schritte sind gesetzt. „Neu sind Richard Lasik von Arbersberg, Sehic Merdan von Oberndorf und Wuna Manuel vom ASV Wethofen“, zählt der Trainer auf. Die Tür bleibt offen: „Mit den Transfers sind wir noch nicht fertig.“ Der Plan ist klar: mehr Konkurrenz, mehr Optionen – und dadurch mehr Stabilität, ohne die positiven Offensivmomente einzubüßen, die das Frühjahr getragen haben.

Gute Laune, bittere Ausfälle und ein Blick auf die Konkurrenz

Im Umfeld ist die Stimmung gelöst. „Die Stimmung ist sehr gut“, sagt Stankevicius, „alle sind zufrieden und schauen aufs nächste Jahr.“ Ganz ohne Wermutstropfen geht es jedoch nicht: „Wir haben zwei Kreuzbandrisse – Mario Mihal und Lukas Lueger – und bei Dominik Stadlbauer eine schwere Rückenverletzung.“ Dennoch hofft der Coach: „Wir hoffen, dass zum Start alle dabei sind.“ Auch abseits der Kampfmannschaft tut sich etwas: „U23-Trainer Leo Fratzensteiner hat nach zehn Jahren eine Pause gemacht. Wir schauen, wer die U23 übernimmt.“ Und zur Ligaordnung gibt’s klare Worte: „Der Meister Ybbsitz natürlich – er hat die Meisterschaft verdient gewonnen. Winklarn hat leider enttäuscht, der Rest ist sehr ausgeglichen.“ Für Euratsfeld heißt das: Mit guter Laune, frischer Konkurrenz im Kader und dem Fokus auf eine dichtere Defensive soll die nächste Vorbereitung ruhig, aber zielstrebig angegangen werden – Schritt für Schritt, ohne große Sprüche, aber mit klarer Richtung.