Nach Platz 13 und dem Abstieg aus der 1. Klasse West blickt der SCU Wallsee offen auf eine enttäuschende Saison zurück. Obmann-Stellvertreter Markus Hintersteiner spricht von einem Jahr, mit dem man „absolut nicht zufrieden“ sein könne, verweist aber auch auf den besseren Schlussspurt mit drei Siegen und einem Remis aus den letzten fünf Runden. Große Umbrüche sind trotzdem nicht geplant, der Stamm soll bleiben und im Sommer übernimmt ein neuer Trainer.

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Mit seiner Einordnung hält Hintersteiner gar nichts zurück. „Natürlich sind wir mit der letzten Saison absolut nicht zufrieden, weil wir abgestiegen sind“, sagt er klar. Das passt auch zum Saisonverlauf, denn Wallsee bewegte sich über weite Strecken im hinteren Tabellenbereich und schloss die Meisterschaft mit 22 Punkten auf Rang 13 ab. Trotzdem will der Obmann-Stellvertreter die letzten Wochen nicht einfach beiseiteschieben. „Zum Schluss haben wir wieder ein paar Spiele gewonnen. Darauf lässt sich für die Zukunft aufbauen“, sagt er. Tatsächlich holte Wallsee aus den letzten fünf Partien noch drei Siege und ein Remis. Dass es am Ende trotzdem nicht gereicht hat, macht für ihn nur noch deutlicher, „was mit der Mannschaft trotzdem drinnen gewesen wäre“.
Gerade deshalb rechnet der Verein im Sommer nicht mit einem kompletten Umbau. Es wird ganz sicher einige Veränderungen geben, aber wir können jetzt auch nicht alles komplett über den Haufen werfen! Hintersteiner betont vielmehr, dass der Kern der Mannschaft zusammenbleibt. „Der Stamm der Mannschaft bleibt. Es gibt auch noch keinen fixen Neuzugang. „Wir sind mit verschiedenen Spielern im Austausch, aber ich kann noch keinen Neuzugang vermelden“, erklärt Hintersteiner. Fix ist dagegen eine Veränderung auf dem Trainerposten, dort übernimmt ab Sommer ein neuer Coach. Dazu sollen im Vereinsumfeld kleinere Umstrukturierungen folgen, auch wenn hier noch nicht alles spruchreif ist.
Akute Verletzungssorgen gibt es laut Hintersteiner derzeit nicht, zwei Spieler arbeiten nach schweren Knieverletzungen aber an ihrem Comeback und sollen mit der Sommervorbereitung wieder einsteigen. Für die Bewertung der letzten Wochen stellt er ohnehin nicht einzelne Namen in den Vordergrund. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass die ganze Mannschaft noch einmal versucht hat, ihr wahres Gesicht zu zeigen“, sagt er. Genau daran soll nun in der zweiten Klasse angeknüpft werden. „Es gibt immer überall Verbesserungspotenzial, und wir werden versuchen, in Zukunft in der zweiten Klasse einiges besser zu machen“, kündigt Hintersteiner an. Wir müssen natürlich unsere Lehren aus der letzten Saison ziehen und ein Abstieg ist auch eine Chance auf einen Neustart! Als besonders starke Mannschaften der Liga hebt er Steinakirchen und Meister Ybbsitz hervor, denen er ausdrücklich zu einer gelungenen Saison gratuliert.