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„Die Rückrunde war besser als die Hinrunde“ – SU Weise Raika Aschbach zieht eine zufriedene Bilanz

SU Aschbach

In der 1. Klasse West hat SU Weise Raika Aschbach die Saison als Neunter beendet und damit das ausgegebene Ziel erreicht. Sportlicher Leiter Luca Rollhaus spricht nach einer deutlich stärkeren zweiten Saisonhälfte von einer insgesamt zufriedenstellenden Entwicklung. Vor allem die Winterzugänge, die interne Kompensation von Ausfällen und die gewachsene Geschlossenheit der Mannschaft sind für ihn die Punkte, auf denen sich vor dem Start in die Vorbereitung aufbauen lässt.

Fußballspieler legt sich den Ball auf

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Aufschwung nach schwierigeren Monaten

Dass Rollhaus die vergangenen Monate klar positiver einordnet als den Herbst, kommt nicht von ungefähr. „Die Rückrunde war viel besser als die Hinrunde“, sagt der Co-Trainer ohne Umschweife und verweist damit auf eine Phase, in der sich SU Weise Raika Aschbach nach schwierigeren Tabellenwochen stabilisieren konnte. Nach Rang elf im Verlauf der Saison stand am Ende Platz neun mit 34 Punkten. Auch die letzten fünf Partien unterstreichen diesen Eindruck: Auf das 2:2 gegen ASK Hausmening folgten ein 0:0 gegen SCU St. Georgen/Y., ein 2:2 gegen SV Petzenkirchen, ein 4:1 gegen SCU Euratsfeld und zum Abschluss ein 3:3 gegen ASK Kematen. Rollhaus bringt die Bilanz deshalb auf einen einfachen Nenner: „Insgesamt sind wir zufrieden.“ Besonders wichtig ist für ihn, dass das ursprüngliche Ziel nicht verfehlt wurde. „Unser Ziel, den Nichtabstieg, haben wir auf jeden Fall erreicht“, betont er, auch wenn sich die endgültige Abstiegsregelung laut seiner Aussage erst sehr kurzfristig geklärt hat.

Winterzugänge schlagen an, Kader nimmt Form an

Ein zentraler Grund für die bessere Rückrunde war aus Sicht des Sportlichen Leiters die Verstärkung im Winter. „Unsere Neuzugänge im Winter haben alle eingeschlagen“, sagt Rollhaus, und genau auf dieser Linie soll es nun auch im Sommer weitergehen. Fixe Abgänge gibt es mit Stürmer Eduard Zele, Verteidiger Thomas Ziervogl und Torwart Lukas Reitmann. Auf der Zugangsseite kehrt mit Ivan Leovac ein Mittelfeldspieler vom SC St. Valentin nach Aschbach zurück. Dazu kommen mit Denis Sirbu aus Hausmening ein weiterer Mittelfeldspieler und mit Leandro Morina ein Neuzugang von St. Peter. Gerade weil die Rückrunde gezeigt hat, dass mehr Breite dem Kader gutgetan hat, ist diese Bewegung auf dem Transfermarkt für den weiteren Weg von SU Weise Raika Aschbach ein wichtiger Punkt. Dazu passt auch die personelle Entwarnung vor dem Trainingsstart. „Die angeschlagenen Spieler sind jetzt alle wieder fit und können ganz normal in die Vorbereitung reinstarten“, sagt Rollhaus.

Geschlossenheit als Fundament für den Herbst

Neben den Ergebnissen und den Transfers hebt Rollhaus vor allem die Entwicklung innerhalb der Gruppe hervor. Für ihn war die Rückrunde auch deshalb besser, weil sich die Mannschaft als Einheit gefunden hat. „Menschlich sind alle top“, sagt er über den Kader, und auch sportlich sieht er Fortschritte bei mehreren Spielern. Noch wichtiger ist für ihn aber der gemeinsame Rahmen: „Wir sind eine richtige Einheit geworden, auch mit den Neuen, die wir im Winter geholt haben.“ Genau dieses Miteinander soll nun in die neue Saison mitgenommen werden. Auch abseits des Rasens gibt es bereits Pläne. Weil die Veranstaltung gegen ASK Kematen am letzten Spieltag laut Rollhaus sehr gut funktioniert hat, will der Verein im Herbst wieder ein ähnliches Event beziehungsweise ein Oktoberfest auf die Beine stellen. Sportlich geht SU Weise Raika Aschbach damit mit einer recht klaren Ausgangslage in den Sommer: Die Rückrunde hat Selbstvertrauen gebracht, der Kader wurde erweitert, und die Basis für einen geordneten Start in die Vorbereitung ist gelegt.