Spielberichte

„Wir wollten den Heimsieg unbedingt“ – so erklärt SU Weise Raika Aschbach das 2:1

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SU Aschbach
USV Ferschnitz

In der 1. Klasse West hat sich SU Weise Raika Aschbach in Runde drei mit 2:1 gegen USV Intersport Winninger Ferschnitz durchgesetzt. Für den Sportlichen Leiter Luca Rollhaus lag der Unterschied weniger in einem einzelnen Moment als im gesamten Auftreten: Die Gastgeber kamen stark hinein, blieben trotz Rückstand am Drücker und belohnten sich in der Schlussphase mit dem verdienten Siegtreffer.

Schiedsrichter hält einen Fußball in der Hand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Starker Beginn, Rückstand und Antwort noch vor der Pause

Luca Rollhaus schilderte eine Partie, in der SU Weise Raika Aschbach vom Anpfiff weg gut im Spiel war. "Wir sind sehr gut in die Partie reingekommen. Wir hatten in den ersten fünf, sechs Minuten gleich zwei, drei Chancen", sagte der Sportliche Leiter. Für ihn war das ein Abend, an dem seine Mannschaft früh die Richtung vorgab, sich dafür aber zunächst nicht belohnte. Dazu passte auch die vergebene Möglichkeit vom Elfmeterpunkt, bei der der Torhüter von USV Intersport Winninger Ferschnitz nicht nur den Strafstoß, sondern laut Rollhaus auch den Nachschuss stark hielt. Danach blieb das Spiel nach seiner Einschätzung offen und lebendig. "Das Spiel war ziemlich gut, es ist auch hin und her gegangen", sagte Rollhaus. In der 35. Minute gingen dann die Gäste durch Vladyslav Marchuk mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Hausherren kam noch vor dem Seitenwechsel: In der 44. Minute glich Kapitän Ivan Leovac mit einem Weitschuss zum 1:1 aus, womit SU Weise Raika Aschbach eine intensive erste Hälfte zumindest resultatmäßig wieder geradezog.

Aschbach bleibt am Drücker und trifft in Minute 81

Auch nach dem Ausgleich blieb bei Rollhaus vor allem hängen, dass SU Weise Raika Aschbach über weite Strecken das aktivere Team war. "Wir waren trotzdem weiterhin die spielbestimmende Mannschaft", sagte er und unterstrich damit, dass der Rückstand seine Mannschaft nicht aus dem Rhythmus gebracht habe. Gleichzeitig machte er aber auch klar, wo das Spiel aus Sicht der Gastgeber viel früher hätte entschieden werden können. "Wir hätten in der ersten Halbzeit schon zwei, drei, vier Tore machen können und genauso in der zweiten Halbzeit." Einen einzigen Schlüsselmoment wollte Rollhaus deshalb gar nicht herausheben. "Nein, es war generell einfach eine gute Mannschaftsleistung. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und viele Chancen herausgespielt." Belohnt wurde dieser Aufwand schließlich in der 81. Minute, als Julian Andreas Neudorfhofer nach einer Flanke eines Jokers das 2:1 erzielte. Für Rollhaus war auch die Phase nach dem Siegtor ein Hinweis darauf, dass der Erfolg verdient war: SU Weise Raika Aschbach sei danach "eher näher beim 3:1 gewesen als beim 2:2".

Chancenverwertung bleibt Thema, der Gesamteindruck stimmt

So zufrieden Rollhaus mit dem Ergebnis und der Art des Auftritts war, ganz ohne Kritikpunkt wollte er den Abend nicht stehen lassen. "Potenzial zur Verbesserung ist auf jeden Fall die Chancenverwertung", sagte er, und genau darin lag aus seiner Sicht auch der Grund, warum die Partie bis in die Schlussphase offen blieb. Gleichzeitig hob er aber mehrere Dinge hervor, die bei SU Weise Raika Aschbach gut funktioniert haben. "Generell hat das ganze Auftreten gepasst. Wir haben Chancen herausgespielt und hinten raus übers Mittelfeld gut gespielt", fasste er zusammen. Auch dem Gegner stellte er ein gutes Zeugnis aus, besonders dem Schlussmann von USV Intersport Winninger Ferschnitz, den er ausdrücklich lobte: "Vor allem der Torhüter ist sehr gut und hat den Elfmeter super gehalten." Den Unterschied sah Rollhaus am Ende dennoch bei seiner eigenen Mannschaft und beim Heimvorteil. "Ich glaube, dass wir zu Hause noch ein bisschen spritziger, ambitionierter und ehrgeiziger aufgetreten sind." Dass der Schiedsrichter für ihn "völlig okay" war, nahm zusätzlich jede Nebendiskussion aus der Partie. Mit sieben Punkten aus drei Spielen steht SU Weise Raika Aschbach damit im Spitzenfeld der Tabelle, und der Samstag fiel laut Rollhaus doppelt positiv aus, weil auch die U23 einen 4:0-Erfolg feierte.

1. Klasse West: Aschbach : USV Ferschnitz - 2:1 (1:1)

  • 81
    Julian Andreas Neudorfhofer 2:1
  • 44
    Ivan Leovac 1:1
  • 35
    Vladyslav Marchuk 0:1