In der 1. Klasse West hat sich ASK SAR Hausmening am Samstag mit 3:0 gegen ASK Metran Kematen durchgesetzt und die Partie über weite Strecken klar bestimmt. Trainer Cosmin Calin sprach von einem „von der ersten bis zur letzten Sekunde dominierten Spiel“ und führte den Heimsieg vor allem auf mehr Aggressivität, den größeren Willen und einen Plan zurück, der aus seiner Sicht voll aufgegangen ist.

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Schon der Beginn entsprach genau dem Bild, das Calin nach dem Schlusspfiff zeichnete. „Es war ein Spiel, das wir von der ersten bis zur letzten Sekunde dominiert haben“, sagte der Hausmeninger Trainer. Seine Mannschaft sei aggressiver gewesen, körperlich stärker aufgetreten und habe den Sieg sichtbar mehr gewollt. Nach einer halben Stunde schlug sich das auch im Ergebnis nieder: In der 32. Minute brachte Jaroslav Kubricky die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Calin beschrieb das Tor als „einen zentralen Freistoß auf die zweite Stange und dann ein klassisches Kopfballtor“. Für ihn war dieser Treffer der wichtige Punkt in der Partie. „Das erste Tor war der entscheidende Moment, weil wir dann ein bisschen Ruhe gehabt haben“, meinte er. Zur Pause stand es 1:0, obwohl Hausmening laut Calin in der ersten Halbzeit zusätzlich noch zwei große Chancen ungenützt ließ.
Dass die Begegnung so deutlich in Richtung Hausmening lief, war für den Trainer kein Zufall. „Wir sind körperlich viel besser geworden“, sagte Calin und hob damit vor allem den aktuellen Zustand seiner Mannschaft hervor. Noch mehr gefiel ihm aber, dass die Vorbereitung auf den Gegner aus seiner Sicht voll aufging. „Alles, was wir geplant und vorbereitet haben, hat super funktioniert. Die Mannschaft hat sich auf die Aufgaben richtig gut angepasst“, erklärte er. Dabei spielte auch seine Kenntnis des Gegners eine Rolle, denn Calin war selbst einmal Spieler in Kematen. „Ich kenne die Mannschaft sehr gut. Wir haben das Spiel speziell für drei, vier Spieler vorbereitet, und drei wichtige Positionen von Kematen waren einfach zu“, sagte er. Entsprechend wenig ließ Hausmening nach seiner Wahrnehmung zu. „Der Gegner hatte 90 Minuten lang keinen Torschuss. Nur durch ein paar Eckbälle und Freistöße waren sie ein bisschen gefährlich“, so Calin.
Weil Hausmening auch nach dem Seitenwechsel am Drücker blieb, wurde aus der knappen Führung am Ende noch ein deutlicher Heimsieg. In der 73. Minute erhöhte Timo Wilfort auf 2:0 und nahm den Gästen damit weiter die Hoffnung, noch einmal zurückzukommen. Den Schlusspunkt setzte schließlich Jonas Hilmbauer in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:0. Damit unterstrich Hausmening nicht nur die Überlegenheit an diesem Abend, sondern auch die gute Verfassung zum Start in die Saison. „Wir sind in einer guten Situation“, sagte Calin, der den Hauptunterschied zwischen beiden Mannschaften vor allem in der Herangehensweise sah. „Wir sind mit mehr Motivation und mehr Willen ins Spiel gegangen.“ Mit acht Punkten nach vier Runden festigt Hausmening damit seinen starken Beginn und kann mit entsprechend viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben gehen.