Die Admira Wacker Amateure belegen aktuell ex aequo den fünften Rang im Klassement. Derzeit schuften sie hart, um die Grundlagen für ein bärenstarkes Frühjahr zu schaffen. Bei den Testmatches suchten die Verantwortlichen Kontrahenten aus, die tatsächlich eine Herausforderung darstellen. Dadurch wird die Mannschaft gefordert, muss sich an das höhere Tempo gewöhnen und macht so dann im Optimalfall den nächsten Schritt vorwärts. Die Resultate stimmen positiv, die Talente scheinen auf einem guten Weg zu sein. Ligaportal unterhielt sich mit Co-Trainer Michael Gruber.
Wie fällt das Fazit der Vorbereitung soweit aus?
Michael Gruber: „Wir bekamen es ja im neuen Jahr bislang nur mit Regionalligisten zu tun und unter Berücksichtigung dieses Aspekts dürfen wir echt sehr zufrieden sein. Die verrückteste Partie gab es gleich zu Beginn. Im Duell mit dem SV Horn agierten beide Seiten mit offenem Visier. Die Zuschauer sahen einen spektakulären Schlagabtausch, den der Kontrahent hauchdünn für sich entschied. Sportunion Mauer rangen wir ein Unentschieden ab, ehe die Partie gegen Gloggnitz folgte. In dem Kräftemessen setzte es die einzige klare Niederlage. In dem Zusammenhang möchte ich jedoch anführen, dass wir da nach dem Seitenwechsel im Prinzip mit der U18 aufgelaufen sind. Ebenfalls eine sehr junge Truppe trat in Traiskirchen an. Der Lokalmatador ging natürlich als Favorit in das Match. Unsere Burschen nahmen den Kampf an. Sie belohnten ihre beherzte Leistung mit zwei Goals und sicherten sich tatsächlich den Triumph. Am Freitag fand die soweit letzte Partie statt. Von Oberwart trennten wir uns mit einem Remis.“
Sebastian Orgler netzt brav. Was zeichnet ihn aus?
Michael Gruber: „Stimmt. In den beiden jüngsten Partien scorte er jetzt dreimal. Der Offensivmann fühlt sich in der Offensive so gut wie überall wohl. Es hängt davon ab, wer uns von den Profis zur Verfügung steht. Wenn ganz vorne Kristian Djordjevic aufläuft, agiert er eher auf der Seite. Gleichzeitig verfügt er über die notwendigen Fähigkeiten, wenn er als Stoßstürmer benötigt wird. Gestern agierte er eben als Neuner. Zu seinen Stärken zählt jedenfalls, dass er sowohl mit links als auch rechts abschließen kann. Wir freuen uns darauf, dass wir in der Rückrunde wohl noch auf ihn setzen dürfen.“
Wie blickt man dem Frühjahrsauftakt entgegen?
Michael Gruber: „Wir treffen vor dem Start jetzt noch auf Klingenbach. Eine Woche später steigt der Probegalopp gegen die Hartberg Amateure. Dann steigen wir wieder in die Meisterschaft ein. Wir empfangen St. Peter/Au. Die Partie bestreiten wir noch in Traiskirchen, bevor es uns wieder in die Südstadt zurückzieht. Ein direkter Konkurrent wartet da also auf uns. Es geht um eine Platzierung in den Top Five. Dort möchten wir im Optimalfall am Ende der Saison zu finden sein.“